Teleshopping: Umsatz von QVC Deutschland steigt wieder

Der Teleshopping-Sender QVC hat seinen Umsatz in lokaler Währung in Deutschland im zweiten Quartal 2014 um fünf Prozent steigern können. Das geht aus dem taufrischen Quartalsbericht der Konzernmutter Liberty Interactive hervor. Demnach ist der Umsatz sogar um zehn Prozent gestiegen, wenn man US-Dollar statt Euro bei der Währung als Maßstab nimmt. So steht für das zweite Quartal ein Netto-Umsatz von 227 Mio. US-Dollar in den Büchern, während im Vorjahreszeitraum erst 207 Mio. US-Dollar erzielt worden waren.

QVC Heimtextilien
Bildquelle: Screenshot

Erfreulich ist das Umsatzplus nicht zuletzt, weil der Umsatz im ersten Quartal 2014 noch um vier Prozent in lokaler Währung geschmolzen war. Damals hatten die Verkäufe über alle Produktkategorien hinweg nachgelassen. Zwar hat auch im zweiten Quartal 2014 das Geschäft in den Produktkategorien Bekleidung und Schmuck etwas geschwächelt, dafür aber gab es beim Geschäft mit Heimtextilien starke Zuwächse. Interessant dabei: Der durchschnittliche Verkaufspreis ist um zwei Prozent auf 35,81 Euro gestiegen, während die Zahl der verkauften Produkte um drei Prozent auf 6,02 Mio. Artikeleinheiten gesunken ist.

Dass mehr Haushaltswaren verkauft wurden, macht sich auch beim Ergebnis bemerkbar. So hat sich das operative Ergebnis von 18 Mio. US-Dollar um 28 Prozent auf 23 Mio. US-Dollar verbessert. Ein Grund war unter anderem, dass durch die Zuwächse bei Heimtextilien und der geringeren Nachfrage nach Mode weniger Bestellungen retourniert worden sind.

Im Geschäftsjahr 2013 war der Umsatz von QVC Deutschland um zwei Prozent in lokaler Währung gesunken. Im Jahr zuvor hatte es auch schon einen Umsatzrückgang von 770 Mio. Euro auf 743 Mio. Euro gegeben. Allerdings hatte der Teleshopping-Anbieter mit 770 Mio. Euro Umsatz im Jahr 2011 den bislang besten Wert von QVC Deutschland erzielen können.

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