Teleshopping: QVC Deutschland verkauft weniger Mode

Im dritten Quartal 2014 hat der deutsche Teleshopping-Sender QVC seinen Netto-Umsatz in Euro um drei Prozent steigern können. Das berichtet die US-amerikanische Konzernmutter Liberty Interactive in ihrem taufrischen Quartalsbericht. Demnach hat das Geschäft mit Schmuck und Mode zwar etwas abgenommen. Dafür stieg aber die Nachfrage nach Haushaltswaren.

QVC DeutschlandBildquelle: Screenshot

In US-Dollar konnte QVC Deutschland laut dem Quartalsbericht ein Umsatzplus von zwei Prozent auf 229 Mio. Dollar verbuchen. Bei dem aktuellen Wechselkurs entspricht das einem Netto-Umsatz von rund 183 Mio. Euro im dritten Quartal 2014 von QVC Deutschland.

Das operative Ergebnis hat sich um 32 Prozent auf 25 US-Dollar verbessert, was einer ordentlichen operativen Rendite von 10,9 Prozent entspricht (Q3/2013: 8,5 Prozent). Das Ergebnis hat sich unter anderem verbessert, weil Kunden weniger retourniert hatten. Das wiederum lag mit daran, dass weniger Mode und mehr Haushaltswaren von Kunden nachgefragt wurden – schließlich fallen bei Bekleidung die Retourenquoten gemeinhin höher aus.

Bereits im zweiten Quartal 2014 hatte QVC Deutschland seinen Netto-Umsatz in Euro um fünf Prozent erhöht. Im ersten Quartal 2014 hatte es noch ein Minus von vier Prozent gegeben.

Im vergangenen Geschäftsjahr 2013 war der Umsatz von QVC Deutschland um zwei Prozent in Euro gesunken. 2012 gab es auch schon ein Minus von 770 Mio. Euro auf 743 Mio. Euro. 2011 hatte QVC Deutschland mit 770 Mio. Euro Umsatz allerdings auch einen Rekordwert erzielt.

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