Notebooksbilliger.de übertrifft Umsatzprognose deutlich

Die auf Unterhaltungselektronik und weiße Ware spezialisierte Notebooksbilliger.de AG hat den Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr 2014 deutlich über zehn Prozent gesteigert, wie das Unternehmen gegenüber neuhandeln.de verraten hat. Konkrete Zahlen nennt man zwar nicht. Bei einem Netto-Umsatz von zuletzt 432,1 Mio. Euro im vorletzten Geschäftsjahr 2013 dürfte der Elektronik-Versender aber 2014 mindestens 475 Mio. Euro Netto-Umsatz erzielt haben.

Notebooksbilliger.deDer Handel mit Notebooks ist nach wie vor das Kerngeschäft (Bild: Screenshot)

Mit dem zweistelligen Umsatzplus hat die Notebooksbilliger.de AG ihre eigene Prognose übertroffen. Den ursprünglich hatte man konservativ geplant und für 2014 einen Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres erwartet. Ein Grund für das deutlich bessere Abschneiden sei, dass man bei neuen Warensegmenten stark zulegen konnte. Zu diesen Sortimenten gehören unter anderem Kühlschränke und Waschmaschinen (weiße Ware), die Notebooksbilliger.de zusätzlich zu seinem Kernsortiment um Notebooks, PCs und Unterhaltungselektronik anbietet.

Geschäftsjahr 2013: Preisanpassungen durch Google belasten das Ergebnis

Im vorletzten Geschäftsjahr 2013 war die Notebooksbilliger.de AG nur um rund sieben Prozent gewachsen. Der Hauptumsatzträger war damals der Vertrieb von Notebooks – wenn auch mit einer „abnehmenden Relevanz„. So lag die Umsatzentwicklung in diesem Segment zwar über dem Gesamtmarkt, war für das Unternehmen selbst aber dennoch leicht rückläufig.

Auch bei PCs gab es ein Wachstum über Marktniveau, beim Geschäft mit Druckern, Tablet-PCs sowie Smartphones sogar ein deutliches Wachstum. Bei Unterhaltungselektronik stagnierte der Umsatz dagegen, was man mit einer generellen rückläufigen Marktentwicklung begründete.

411,2 Mio. Euro und damit über 95 Prozent vom gesamten Netto-Umsatz wurden mit Kunden in Deutschland erzielt, der Rest über Kunden in Österreich und Kunden in Nicht-EU-Ländern.

Kennzahlen Notebooksbilliger.de

Notebooksbilliger.de wächst deutlich und ist dabei profitabel (eigene Grafik)

Trotz einem höheren Umsatz lag der Jahresüberschuss im Jahr 2013 mit einem Wert von 10,3 Mio. Euro unter dem Vorjahr (2012: 11,9 Mio. Euro). Die Ursachen sind höhere Personalkosten sowie höhere Marketingkosten – unter anderem wegen Preisanpassungen von Google.

Neben dem Online-Shop betreibt die Notebooksbilliger.de AG momentan zwei Ladengeschäfte in München und Düsseldorf. Zum Unternehmen gehört seit 2012 auch der Nullprozentshop, bei dem Kunden ebenfalls online ordern können – dabei aber nur in Raten bezahlen dürfen.

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