[Anzeige] Wie E-Commerce und Handel von Micro-Fulfillment profitieren

Autostore BeitragBereits in den vergangenen Jahren haben Kunden immer mehr Käufe ins Internet verlagert. Die COVID-19-Pandemie hat diese Entwicklung beschleunigt. Denn regionale als auch nationale Lockdowns führten dazu, dass mehr online gekauft wurde. Daran dürfte sich künftig wenig ändern. So gaben in einer Studie von McKinsey erst 83 Prozent der befragten Bürger in der EU an, dass sie weiter online kaufen wollen.

Schnellere Auftragsabwicklung und schnellere Lieferzeiten

Händler, Hersteller und Marken müssen daher überlegen, wie sie die steigende Nachfrage schnell und effizient erfüllen können. Denn oft sind derzeitige Systeme nicht auf die notwendige Beschleunigung der Prozesse oder auf mehr Lagerplatz ausgelegt. Manuelle Verfahren allein können das Wachstum nicht stemmen, weil klassisches Fulfillment zeitaufwendig ist. Lager- und Kommissioniersysteme mit Robotern dagegen können spezielle Aufgaben effizienter und konstanter erledigen als Menschen. Je nach Lösung bietet die Automatisierung eine bis zu viermal höhere Effizienz und Geschwindigkeit im Fulfillment als eine manuelle Abwicklung. Denn mit Robotern beim Sortieren und Kommissionieren verkürzen sich Lieferzeiten erheblich, da ja der Roboter die „Wegezeiten“ des Menschen übernimmt.

Dabei geht es nicht darum, den Menschen komplett zu ersetzen. Der Einzelhandel wird immer ein zentraler Punkt für das Kundenerlebnis sein. Das Ziel ist vielmehr, eine florierende Kombination zu schaffen. So können Filialen zu Micro-Fulfillment-Zentren werden, wenn automatisierte Lager- und Kommissioniersysteme optimierte, lokale Lagerflächen in den Filialen schaffen. Damit wird der lokale Handel zur „Drehscheibe“ für den Kunden. In Geschäften können so auch Retouren direkt abgewickelt werden, was den Kundenservice und das Kundenerlebnis verbessert. Dazu ist dieser Ansatz nachhaltig, weil es kürzere Wege auf der letzten Meile gibt und der Bedarf an größeren Distributionszentren sinkt.

Kosten senken – Flexibilität erhöhen

Das sind aber längst nicht alle Vorteile, die sich Online- und Multichannel-Händler mit automatisierten Lager- und Fulfillment-Systemen sichern können. Unternehmen werden durch die Automatisierung auch bei zentralen Punkten wie Lagerdichte, Flexibilität, Zuverlässigkeit und Transparenz unterstützt:

  • Eine höhere Lagerdichte auf der Einzelhandelsfläche und im Lager ermöglicht, mehr Produkte auf kleinerem Raum zu lagern. Da Versandkosten stetig steigen, müssen Händler neue Wege finden, um Kosten zu senken. Ein Automatisierungssystem steigert Effizienz und Geschwindigkeit beim Fulfillment. So kann man neue Zustelloptionen wie die Abholung in einer Stunde anbieten.
  • Flexibilität ist wichtig, um den Marktanforderungen einen Schritt voraus zu sein. Mit Robotik kann man sich problemlos an neue Anforderungen anpassen: etwa mehr Bestellungen oder zusätzlicher Platzbedarf für Lagerartikel, die neu zum Bestand hinzugefügt werden.
  • Zuverlässigkeit und eine hohe Systemverfügbarkeit haben eine hohe Priorität. Der Zugriff auf 100 Prozent des Lagerbestands zu jeder Zeit ist maßgeblich, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
  • Wichtig ist auch Transparenz bei Bestand, Preis, Bestellaufkommen und Versandanforderungen. Unternehmen, die ihre Lagerbestände jederzeit kennen, sind der Nachfrage einen Schritt voraus. Nichts frustriert einen Käufer mehr, als einen Artikel zu bestellen, der nicht mehr auf Lager ist.

Wie E-Commerce und Handel weiter von Micro-Fulfillment profitieren, zeigt dieses Whitepaper.

Sarah Adenau
Sarah Adenau (Bild: AutoStore)

Über die Autorin: Sarah Adenau (siehe Foto links) ist Business Development Manager E-Commerce bei der AutoStore System GmbH in Mönchengladbach. Die E-Commerce-Expertin war zuvor sechs Jahre bei DHL tätig. AutoStore ist eine Firma für Roboter-Technologie, die „Cube Storage Automation“ – die dichteste, existierende Lagertechnik – erfunden hat und weiterentwickelt. Fokus von AutoStore ist, Software und Hardware mit den menschlichen Fähigkeiten zu kombinieren. Die Firma mit Hauptsitz in Norwegen ist aktuell mit mehr als 600 Installationen in über 30 Ländern in einer Vielzahl von Industrien und Branchen vertreten.

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Über Stephan Randler 2910 Artikel
Stephan Randler (42) ist Autor und Herausgeber von neuhandeln.de - einem Online-Magazin für Entscheider im E-Commerce. Zuvor war er Chefredakteur vom "Versandhausberater". Als Fachjournalist begleitet er die E-Commerce-Branche bereits seit 2004 - mit seinen Texten, Moderationen und Vorträgen.