Wegen Corona: Neues Logistik-Projekt hilft bei der kontaktlosen Zustellung

Die Corona-Krise stellt derzeit auch die Logistik vor neue Herausforderungen. Denn um Menschen zu schützen und Infektionsketten zu brechen, müssen Prozesse neu gedacht werden. Um Corona-Risiken zu minimieren, setzen daher immer mehr Zusteller bei Warensendungen auf eine kontaktlose Logistik.

Donald Pilz
Donald Pilz (Bild: Innight Express)

„Auch verantwortungsbewusste und umsichtige Zusteller werden zu einem Risikofaktor“, warnt Logistik-Profi Donald Pilz (siehe Foto), Geschäftsführer der Innight Express Germany GmbH, die mit ihrer Vertriebsmarke „Nox“ auf Nachtexpress-Lieferungen für B2B-Kunden spezialisiert ist. „Beeinflussen können wir dies nur, indem wir den persönlichen Kontakt vermeiden.“

Doch wie lassen sich Lieferungen zustellen, wenn sich Bote und Empfänger nicht begegnen sollen? Denkanstöße für Logistiker liefert jetzt das Online-Beratungsangebot Kontaktlose-Logistik.de, das Innight neu gestartet hat.

Hintergrund ist, dass Innight seit über 55 Jahren bereits Sendungen im Nachtexpress kontaktlos für B2B-Kunden zustellt. Betriebe können dadurch unter anderem Ersatzteile geliefert bekommen, bevor die Arbeit im Unternehmen beginnt. Wenn Mitarbeiter dann loslegen, sind benötigte Teile bereits da. Weil vor dem Arbeitsbeginn aber in der Regel kein Empfänger vor Ort ist, erfolgt die Zustellung an einen individuell vereinbarten Abstellplatz. Das kann zum Beispiel der Kofferraum eines Fahrzeuges sein.

Innight Express verfügt daher über jahrzehntelange Expertise bei der kontaktlosen Zustellung. Diese will der Express-Kurier nun über seine neu gestartete Website Kontaktlose-Logistik.de weiter geben. Hier können Interessenten einen ersten Überblick erhalten und einen Schnelltest zur Implementierung der kontaktlosen Logistik machen. Geplant sind zudem weitere Informationsmaterialien wie White Paper.

Innight Express Germany GmbH ist Mitte 2016 durch die Übernahme des Nachtexpress-Geschäfts der deutschen TNT entstanden. Bei „Nox NachtExpress“ wird mit rund 1.000 Mitarbeitern ein Umsatz von rund 240 Millionen Euro in Deutschland erzielt. Pro Nacht werden bis zu 160.000 Packstücke bewegt.

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Über Stephan Randler 2453 Artikel
Stephan Randler (40) ist Autor und Herausgeber von neuhandeln.de - einem Online-Magazin für Entscheider im E-Commerce. Zuvor war er Chefredakteur vom "Versandhausberater". Als Fachjournalist begleitet er die E-Commerce-Branche bereits seit 2004 - mit seinen Texten, Moderationen und Vorträgen.