3 Tipps: So können Online-Händler ihre Kosten für Mode-Fotografie reduzieren

Wer online erfolgreich Mode verkaufen will, muss Fashion für die Kunden greifbar machen. Denn am besten lassen sich Begehrlichkeiten wecken, wenn Verbraucher ein Gefühl für Haptik, Stoffe und das Physische bekommen. Das ermöglichen Foto-Shootings mit Models. Diese lassen sich in der Praxis außerdem oft kostengünstiger realisieren als gedacht. Wie das geht, beschreibt Marco Sinervo – Geschäftsführer der Model-Agentur MGM, die Business Partner von neuhandeln.de ist.

Model Fotografie
Mode wird durch Models lebendig

Mode transportiert im Idealfall ein Lebensgefühl. Das lässt sich aber schwer vermitteln, wenn Sie nur digitale Models verwenden oder ausschließlich auf Büste fotografieren. So eine Vorgehensweise mag zunächst kostengünstiger scheinen. Doch so eine Bildsprache wirkt schnell starr und emotionslos.

Das kann auch den Abverkauf erschweren. Lebendiger wird es dagegen, wenn echte Models zum Einsatz kommen. Model-Fotografie muss aktuell aber nicht nur unter strengen Corona-Auflagen stattfinden (weshalb zum Beispiel in der Regel noch keine ausländischen Models gebucht werden).

Sie muss gleichzeitig auch kosteneffizient realisierbar sein. Als Model-Agentur bieten wir für Kunden aus E-Commerce und Textilhandel daher einen Lösungsansatz, bei dem die Produktionskosten nachhaltig um 30 bis 40 Prozent sinken. Das können Sie auch erreichen, wenn Sie auf die folgenden Punkte achten:

1. Vorausschauende Planung

Durch komplizierte interne Abstimmungsprozesse blockieren Auftraggeber häufig eine rechtzeitige Entscheidungsfindung bei der Modelauswahl. Daher empfiehlt sich ein frühzeitiges Commitment auf einen passenden Modeltyp für Ihre Marke oder Ihre Brands. Und wählen Sie am besten gleich zwei oder drei weitere Models aus, die zum Einsatz kommen, falls das gewünschte Gesicht nicht verfügbar ist. So vermeiden Sie erneute Abstimmungen, die Sie Geld kosten können. Zudem sollten Sie bei der Auswahl auf Ihr Reisebudget achten und dafür sorgen, dass auch Flüge und Hotel rechtzeitig gebucht werden.

2. Optimale Auslastung

Kunden, die große Modelbooking-Volumina haben und wöchentlich produzieren, können einen Modelpool abstimmen, aus dem sie sich auf kurzem Wege das Jahr oder die Saison über bedienen können. Das heißt, Sie legen von vornherein fest, welche Models für Ihre verschiedenen Brands infrage kommen, geben die Konditionen, maximale Reisebudgets und die Nutzungsrechte vor. Die Models sollten dabei möglichst vielfältig einsetzbar sein (DOB, Wäsche, Bademode), um auch umfangreiche Produktionen mit verschiedenen Artikelsortimenten bedienen zu können. Auch ausländische Models können grundsätzlich bei Buchungen mit entsprechendem Vorlauf so disponiert werden, dass sie ab Deutschland buchbar sind. So werden hohe Reisekosten vermieden und die CO2-Bilanz entlastet.

3. Bündelung der Produktionen

Content aus Foto-Shootings bedient heute idealerweise viele Kanäle. Das ausgewählte Model sollte Sie also universell in sämtlichen Formaten der Kommunikation gut repräsentieren: von dem klassischen Print-Katalog bis hin zu den digitalen Touchpoints wie Online-Shop, Display-Banner und den Social Media-Formaten. Sie vermeiden dadurch, dass Models und das Team unnötig oft anreisen müssen, wenn Sie Ihre Shootings rechtzeitig in Produktionsblöcken konzentrieren und übergreifend Content (z.B. auch Social Media-Shots und ggf. Bewegtbilder) gebündelt in einer Foto-Produktion realisieren.

Apropos Social Media: Auch hier gibt es innovative Wege, um teure Shootings zu vermeiden. So wird im MGM-Studio in Hamburg seit kurzem Händlern angeboten, dass sie ihre Artikel anliefern und diese dann an verschiedenen Models fotografieren lassen können. Der Kunde zahlt dabei nur für die Bilder, die er tatsächlich nutzen möchte und umgeht dadurch das Risiko einer schlechten Fotografie. Denn das passiert schneller als gedacht, wenn Models etwa für ihre Instagram-Stories selbst die Fotos schießen.

Marco Sinervo MGM
Marco Sinervo (Bild: MGM Models GmbH)

Über den Autor: Marco Sinervo (siehe Foto) ist CEO und geschäftsführender Gesellschafter von MGM Models. Die Agentur mit Hauptsitz in Hamburg und weiteren Standorten in Düsseldorf und Paris gilt mit über 1.200 von ihr betreuten Models, Influencern und Celebrities als eine der führenden Agenturen in Europa. Sinervo ist seit fast 25 Jahren für nationale und internationale Kunden aus Mode und Handel tätig und zählt zu einem der bedeutendsten Akteure in diesem Bereich. MGM Models bringt regelmäßig international erfolgreiche Models hervor, die von der Agentur von Beginn an strategisch und professionell aufgebaut werden.

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Über Stephan Randler 2630 Artikel
Stephan Randler (41) ist Autor und Herausgeber von neuhandeln.de - einem Online-Magazin für Entscheider im E-Commerce. Zuvor war er Chefredakteur vom "Versandhausberater". Als Fachjournalist begleitet er die E-Commerce-Branche bereits seit 2004 - mit seinen Texten, Moderationen und Vorträgen.

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