[Anzeige] So finden Unternehmen die passende Shop-Software

T-Systems MMS

Egal, ob Unternehmen nun erstmals überhaupt ein Shop-System einführen oder ob die vorhandene Technik nach einigen Jahren schlichtweg wieder erneuert werden muss: Immer wieder stellt sich auf Anwenderseite die Frage, welche Technologie nun eigentlich am besten zum eigenen Unternehmen passt. Und diese Frage ist durchaus berechtigt. Denn die Software-Landschaft ist sehr unübersichtlich und je mehr man recherchiert, umso undurchsichtiger wird es schnell. Denn oftmals wird von Experten einfach nur ein Shop-System empfohlen, das gerade dem aktuellen Hype entspricht. Oder Agenturen machen sich für Lösungen stark, auf die sie sich spezialisiert haben. Doch so kommt man nicht voran.

Generell gilt nämlich: Es gibt nicht die beste Software. Es gibt immer nur die Lösung, die am besten zu Ihrem Unternehmen passt. Um diese zu identifizieren, sollten Anwender in diesen Schritten vorgehen:

1. Schritt: Longlist definieren

Zunächst wird eine Übersicht erstellt mit allen möglichen Technologien, die ein Unternehmen prinzipiell einsetzen kann. Hierzu können natürlich sowohl Lizenz-Software als auch Open-Source-Lösungen oder Cloud-Dienste zählen. Bei dieser Vorauswahl sollten Sie außerdem so genannte Dealbreaker definieren: Hierbei handelt es sich um Eigenschaften, derentwegen eine Software prinzipiell nicht in Frage kommt.

Das ist etwa der Fall, wenn die Lösung ein bestimmtes Budget sprengt oder die neue Shop-Technologie nicht zu einer bestimmten Software in der vorhandenen IT-Landschaft passt. Über solche Punkte lässt sich die Liste der möglichen Kandidaten schnell eingrenzen. So müssen Sie sich im Idealfall nur noch mit wenigen Lösungen im Detail beschäftigen, die auch wirklich für Ihr Unternehmen in Frage kommen.

2. Schritt: Shortlist überprüfen

Diese verbleibenden Kandidaten lassen sich nun anhand eines Kriterienkatalogs durchleuchten. Hierfür müssen Sie zunächst die Anforderungen ermitteln, die das Shop-System im Tagesgeschäft erfüllen soll. Beschreiben Sie dabei auch Anforderungen an das System, die vielleicht erst in einigen Jahren wichtig werden. Und ganz wichtig: Denken Sie nicht nur an den Kunden, der bei Ihnen kaufen soll. Vergessen Sie auch nicht Ihre Mitarbeiter, die den Shop im Backend bedienen und mit der Software ebenfalls zurechtkommen müssen. Denn kein Shop macht Spaß, wenn die Bedienung eine Katastrophe ist.

3. Schritt: Analyse und Kostenbewertung

Doch was ist denn nun am Ende die Shop-Software, die am besten zu Ihrem Unternehmen passt? Das finden Sie heraus, wenn Sie die verbleibenden Shop-Lösungen anhand Ihrer Kriterien überprüfen. Das lässt sich erreichen, indem Sie jeden Punkt mit Prozentwerten von 0 bis 100 Prozent bewerten. Doch egal, ob Sie nun selbst Entscheider sind oder die Entscheidung vorbereiten sollen: Ab diesem Punkt werden Sie nicht mehr ohne Unterstützung durch einen externen Projekt-Partner auskommen. Denn die letzte Bewertung sollten immer Experten durchführen, die sich in der jeweiligen Sache auch wirklich im Detail auskennen und entsprechende Projekterfahrung vorweisen können. Denn Unternehmen selbst haben zwar das große Ganze im Blick, können aber nicht in jeder Nische hoch spezialisiert sein.

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Vergessen Sie dabei zudem nicht: Da die meisten Lösungen anpassbar sind, ist neben der funktionalen Abdeckung auch eine Kostenbewertung notwendig. So lassen sich unter Umständen wichtige Features, die im Standardprodukt nicht vorhanden sind, nämlich mit geringen Investitionen ergänzen. Auch so eine Analyse kann Ihnen daher dabei helfen, sich für oder gegen ein Shop-System zu entscheiden.

Und scheuen Sie sich nicht davor, im Zweifelsfall die notwendige Expertise von extern einzuholen.

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Über Stephan Randler 2920 Artikel
Stephan Randler (42) ist Autor und Herausgeber von neuhandeln.de - einem Online-Magazin für Entscheider im E-Commerce. Zuvor war er Chefredakteur vom "Versandhausberater". Als Fachjournalist begleitet er die E-Commerce-Branche bereits seit 2004 - mit seinen Texten, Moderationen und Vorträgen.

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