Schuhe24-Gruppe will 2020 zwei zusätzliche Online-Marktplätze starten

Die Schuhe24-Gruppe will in dem laufenden Geschäftsjahr 2020 ein Geschäftsvolumen von 100 Mio. Euro netto erzielen. Um dieses Ziel zu erreichen, investiert der Marktplatz-Betreiber auch in weitere Shopping-Portale. So sind für dieses Jahr zwei neue Online-Marktplätze geplant, über die stationäre Händler ihre Ladenbestände im Internet verkaufen sollen. Damit setzt die Gruppe ihre Marktplatz-Expansion fort, nachdem bereits im Jahr 2019 mit Taschen24.de ein Portal neu dazu gekommen ist.

Dominik Benner
Dominik Benner (Bild: Schuhe24.de)

Das Geschäftsjahr 2019 hat die Gruppe mit einem Online-Handelsvolumen von 75 Mio. Euro netto abgeschlossen. Damit steht ein deutliches Wachstum von 36 Prozent in den Büchern des E-Commerce-Unternehmens, das Mode und Schuhe über verschiedene Online-Marktplätze verkauft wie Schuhe24.de, Outfits24.de, Sportmarken24.de und Taschen24.de. Denn im Vorjahr war die Gruppe erst auf ein Geschäftsvolumen von 55 Mio. Euro netto gekommen.

„Wir konnten auf allen Bereichen das Wachstum der Vorjahre fortsetzen“, freut sich daher auch Geschäftsführer Dominik Benner (siehe Foto links).

Zulegen konnte die Gruppe demnach zum einen, weil immer mehr stationäre Händler über die Online-Portale verkaufen. So machen etwa bei Schuhe24.de und Outfits24.de schon über 1.200 Geschäfte mit, nachdem es im Vorjahr rund 1.000 Partner waren. Zum anderen bieten die angeschlossenen Partner auch immer mehr Artikel auf den Marktplätzen der Gruppe an, was ebenfalls das Wachstum befeuert.

Für Händler wird eine Kooperation außerdem attraktiver, da die Gruppe auch immer mehr zusätzliche Vertriebskanäle anbindet. So können Partner längst nicht nur auf Portalen wie Schuhe24.de verkaufen, sondern zusätzlich auch bei Dritt-Plattformen wie Otto. Im vergangenen Jahr sind weitere Shopping-Portale wie AboutYou.de oder Check24 dazu gekommen, so dass Partner ihre Artikel in Summe nun schon auf 45 Online-Kanälen anbieten können. In diesem Jahr soll es weitere Kooperationen geben.

Über Marktplätze wie Schuhe24.de können lokale Händler online verkaufen, ohne einen Shop betreiben zu müssen. Über eine Schnittstelle wird auf ihre Filialbestände zugegriffen. Wenn es eine Bestellung gibt, erhält der Händler den Auftrag, der die Ware am meisten vorrätig hat. Der Händler verschickt die Ware an den Kunden, der ein Paket und eine Rechnung von Marken wie „Schuhe24.de“ bekommt. Pro Verkauf berechnet die Gruppe eine Gebühr sowie eine Provision, wenn der Verkauf über eine externe Plattform wie Otto zu Stande kommt. Die Gruppe bestimmt, zu welchem Preis die Ware erhältlich ist. Nach eigenen Angaben ist die Gruppe profitabel. Das Wachstum wurde im In- und EU-Ausland erzielt.

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Über Stephan Randler 2655 Artikel
Stephan Randler (41) ist Autor und Herausgeber von neuhandeln.de - einem Online-Magazin für Entscheider im E-Commerce. Zuvor war er Chefredakteur vom "Versandhausberater". Als Fachjournalist begleitet er die E-Commerce-Branche bereits seit 2004 - mit seinen Texten, Moderationen und Vorträgen.

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