[Anzeige] Recycling-Pflichten im Online-Handel erfüllen – Bußgelder vermeiden

Banner neuhandeln.deWer Verpackungen, Batterien oder Elektrowaren online vertreibt, unterliegt weltweiten Pflichten. Bei der Nichterfüllung drohen Strafen und Abmahnungen. Als Dienstleister für den effizienten Umgang mit weltweiten Recycling-Gesetzgebungen bietet die Deutsche Recycling einen umfassenden Leitfaden an.

Recycling
Recycling-Gesetze treffen jeden Händler

Auf der ganzen Welt gelten Umwelt-Richtlinien, die vorsehen, dass Hersteller und Online-Händler die volle abfallwirtschaftliche Verantwortung für hergestellte und verkaufte Produkte tragen. Dies gilt im Besonderen für Verpackungen, Batterien und Elektrowaren.

Das bedeutet unter anderem, dass sie zahlreiche Produkte nach Beendigung des Lebenszyklus zurücknehmen und sich um deren ordnungsgemäße Entsorgung kümmern müssen. Rechtliche Grundlagen liefern in Deutschland vor allem Elektrogesetz, Verpackungsgesetz und Batteriegesetz.

Online-Händler, die grenzüberschreitend agieren, müssen jedoch nicht nur die deutschen Gesetze beachten. Vielmehr gelten für sie ausnahmslos alle Gesetze aller Länder, in die sie liefern. Wer weltweit liefert, muss sich daher an über 300 verschiedene Verordnungen halten. Verstöße werden weltweit mit hohen Strafen geahndet und öffnen Mitbewerbern Tür und Tor für Abmahnungen. Details zu den landesspezifischen Unterschieden, Auflagen und Sanktionen liefert dieser kostenfreie Leitfaden.

Diese Pflichten gelten für Online-Händler

Der entscheidende Punkt für Online-Händler: Selbst, wenn sie im Land ihrer Niederlassung nicht der Hersteller eines Produktes sind, so können sie im Ausland dennoch als Hersteller gelten, wenn sie das jeweilige Produkt dorthin verschicken. Sie unterliegen dann etwa Registrierungs-, Mengenmeldungs- und Rücknahmepflichten. Zudem können sie zur finanziellen und administrativen Beteiligung an Entsorgungssystemen verpflichtet sein.

Auch an der Entsorgung von Elektroaltgeräten, ausgedienten Verpackungen und Batterien müssen sich Online-Händler beteiligen: So müssen beispielsweise Entsorgernetzwerke und Verwertungssysteme eingebunden, mitfinanziert und beauftragt werden. Eine besondere Herausforderung ergibt sich für diejenigen, die keinen Sitz im Zielland haben: Sie müssen einen dort ansässigen Bevollmächtigten benennen, welcher jegliche Pflichten und Auflagen gemäß der dort geltenden Gesetze zu erfüllen hat.

Risiken und Sanktionen bei Nichterfüllung

Wer seinen Pflichten, und sei es auch aus Unwissenheit, nicht nachkommt, muss mit schwerwiegenden Konsequenzen rechnen: Bußgelder in Höhe von mehreren Hunderttausend Euro sind möglich. Auch Abmahnungen gemäß Elektrogesetz, Verpackungs- oder Batteriegesetz sind nicht unüblich. Wer ins Ausland versendet und seinen für das Zielland geltenden Pflichten nicht nachkommt, wird eventuell noch härter bestraft: Einige Länder sehen sogar Berufs- und Vertriebsverbote für Verantwortliche vor.

Neben den aufgezählten Verbindlichkeiten gelten für Online-Händler, die Verpackungen, Batterien oder Elektrowaren anbieten, noch viele weitere Pflichten – die meisten davon auch im Ausland. In diesem kostenfreien Leitfaden von Deutsche Recycling erfahren Sie mehr darüber, wie Sie Ihre Pflichten als Online-Händler rechtssicher erfüllen und juristische Stolperfallen vermeiden.

Deutsche RecyclingÜber den Autor: Die Deutsche Recycling ist Dienstleister für den unternehmerisch zielführenden Umgang mit nationalen und internationalen Recycling-Gesetzgebungen mit Fokus auf Verpackungen, Batterien und Elektrogeräten. Sie ermöglicht Kunden aus der ganzen Welt den weltweiten rechtssicheren Handel unter nachhaltiger und ressourcenschonender Erfüllung aller Regelungen, Auflagen und Abwicklungen.

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Über Stephan Randler 2794 Artikel
Stephan Randler (41) ist Autor und Herausgeber von neuhandeln.de - einem Online-Magazin für Entscheider im E-Commerce. Zuvor war er Chefredakteur vom "Versandhausberater". Als Fachjournalist begleitet er die E-Commerce-Branche bereits seit 2004 - mit seinen Texten, Moderationen und Vorträgen.