„Neues Allzeithoch“: Schuhe24.de verdoppelt sein Marktplatzgeschäft

Der Online-Marktplatz Schuhe24.de hat das Geschäftsjahr 2018 mit einem Geschäftsvolumen von 55 Mio. Euro netto abgeschlossen, das über Verkäufe an Endkunden erzielt wurde. Zum Vorjahr konnte die für den Online-Marktplatz zuständige Benner-Gruppe aus Wiesbaden damit ihr Handelsvolumen mehr als verdoppeln. Für diese positive Umsatzentwicklung gibt es bei Schuhe24.de verschiedene Gründe.

Dominik Benner
Dominik Benner (Bild: Benner Holding)

Zum einen konnte der Online-Marktplatz schlichtweg neue Kunden auf sich aufmerksam machen. Profitieren konnte die Benner-Gruppe hier von einem TV-Spot, mit dem im Herbst 2018 die Marke Schuhe24.de beworben wurde.

Erhöht hat sich zudem die Zahl der Händler, die ihre Warenbestände über den Online-Marktplatz vermarkten. So sind inzwischen bereits über 1.000 Handelspartner auf Schuhe24.de aktiv, nachdem es vor Jahresfrist erst rund 800 Händler waren. Dazu wurden im Vorjahr weitere Online-Verkaufskanäle an Schuhe24.de angebunden.

Dadurch sind jetzt Produkte der stationären Handelspartner aus Deutschland zum Beispiel auch in der Schweiz beim lokalen Online-Marktplatz Digitec Galaxus erhältlich. Um für stationäre Schuh-Händler mehr Reichweiten zu erzielen, wurden zudem Vertriebskooperationen gestartet mit Otto, Klingel und Wish. So können Handelspartner von Schuhe24.de ihre Ware bereits an Kunden auf über 40 Online-Plattformen verkaufen, wenn sie ihr Sortiment jetzt an den Special-Interest-Marktplatz anbinden.

„Unser Händlerstand hat ein neues Allzeithoch“, freut sich Gründer und Geschäftsführer Dominik Benner (siehe Foto oben), der im Podcast von neuhandeln.de weitere Hintergründe verrät:

Über Schuhe24.de können lokale Schuhhändler ihre Waren im Internet verkaufen, ohne selbst einen eigenen Online-Shop betreiben zu müssen. Denn die Benner-Gruppe kümmert sich als Marktplatz-Betreiber darum, das Sortiment online zu vermarkten. Über eine Schnittstelle wird auf die Filialbestände der Händler zugegriffen. Sobald eine Bestellung eingeht, erhält der Händler den Auftrag, der den Schuh in der entsprechenden Größe am meisten vorrätig hat. Anschließend verschickt der stationäre Händler den Artikel an den Kunden, der aber ein Paket und eine Rechnung der Marke „Schuhe24.de“ erhält.

Bei jedem Verkauf berechnet Schuhe24.de eine Gebühr von drei Euro pro Schuh-Paar. Dazu kommt eine Provision von 15 Prozent, wenn der Verkauf über eine externe Online-Plattform wie etwa Otto zu Stande kommt. Der Plattform-Betreiber bestimmt zudem immer, zu welchem Preis ein Schuh online auf dem Marktplatz und bei Partnern angeboten wird. Nach eigenen Angaben ist Schuhe24.de profitabel.

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Über Stephan Randler 2245 Artikel
Stephan Randler (40) ist Autor und Herausgeber von neuhandeln.de - einem Online-Magazin für Entscheider im E-Commerce. Zuvor war er Chefredakteur vom "Versandhausberater". Als Fachjournalist begleitet er die E-Commerce-Branche bereits seit 2004 - mit Texten, Moderationen und Vorträgen. mehr