[Anzeige] Das kostet es Online-Händler wirklich, wenn Mitarbeiter kündigen

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Gute Mitarbeiter sind mit das wichtigste Kapital eines Unternehmens. Wenn sie kündigen, geht mehr als nur eine starke Arbeitskraft verloren. Denn eine rege Fluktuation verursacht schnell hohe Kosten – und schadet der Performance Ihres Unternehmens. Das gilt übrigens auch für die Zeit, bevor die Mitarbeiter aus dem Betrieb ausscheiden. Wenn Angestellte nämlich kündigen, sinkt meist auch ihre Produktivität.

Christian Rees
Personalberater Christian Rees

Studien zufolge sinkt die Produktivität eines Mitarbeiters bereits drei Monate vor seinem Abschied bis zu 30 Prozent. Das ist selbst dann der Fall, wenn er eigentlich motiviert weiterarbeiten möchte. Doch schnell ist ein Mitarbeiter bei wichtigen Prozessen und Entscheidungen außen vor, da er ja die Firma ohnehin bald verlässt. Mit dieser Begründung erhält er also weniger oder nicht so relevante Aufgaben zugeteilt, bis er das Unternehmen verlässt.

Das sorgt nicht selten für Frust. Oft lohnt es sich daher, den Mitarbeiter freizustellen. So können Sie Kosten sparen und Ihre Nerven schonen.

Denn für Unternehmen kommt es ja noch schlimmer. In der Vakanzzeit nämlich – also der Zeit vom Ausschreiben der offenen Stelle bis zur Neubesetzung – ist die Produktivität am Nullpunkt angelangt. Laut der Bundesagentur für Arbeit liegt die durchschnittliche Vakanzzeit bei 130 Tagen, das entspricht also mehr als sechs Monaten in Arbeitstagen. Im Management ist die Vakanzzeit sogar noch länger.

Auch die Einarbeitungszeit eines neuen Mitarbeiters verursacht Kosten. Denn die Integration in den neuen Betrieb dauert je nach Aufgabengebiet auch zwischen sechs bis zwölf Monate oder gar länger.

Mit diesen Kosten ist bei einer Kündigung zu rechnen

Wenn ein guter Mitarbeiter kündigt, kostet das Unternehmen in Summe schnell zwischen 90 und 200 Prozent von seinem Jahresgehalt. Das zeigt eine Studie der Society of Human Resource Management (SHRM). Und die nachfolgende Beispielrechnung verdeutlicht, was hier für horrende Kosten entstehen:

Sie haben einen Mitarbeiter mit einem Jahresgehalt von 70.000 Euro. Wenn dessen Arbeitsleistung in den letzten drei Monaten vor dem Austritt um 30 Prozent sinkt, kostet Sie allein das schon einmal 5.250 Euro. Eine Vakanzzeit von sechs Monaten schlägt zudem mit weiteren satten 35.000 Euro zu Buche. Am meisten kostet es jedoch, eine neue Fachkraft einzuarbeiten. Braucht man hier zwölf Monate, werden weitere 42.000 Euro fällig. Damit liegen die Kosten in Summe bei 82.250 Euro.

Wer gute Mitarbeiter halten kann, verschafft sich also einen Wettbewerbsvorteil. Doch was können Sie explizit tun, um Mitarbeiter nachhaltig zu binden? Einer Studie von Businessolver zufolge würden 92 Prozent aller Mitarbeiter bei ihrem Arbeitgeber bleiben, wenn der Vorgesetzte ihnen mehr Empathie entgegenbringen würde. Das bedeutet also: Die Mitarbeiterbindung wird maßgeblich vom Vorgesetzten beeinflusst. Fehlende Aufstiegsmöglichkeiten oder unzureichende Weiterbildungschancen haben weniger Einfluss auf das Kündigungsverhalten, wie eine Studie der Job-Plattform Stepstone zeigt.

5 Tipps helfen, Mitarbeiter zu binden – und Kosten zu sparen

Wirtschaftlicher Erfolg steht und fällt mit den richtigen Mitarbeitern. Wichtig ist daher, ihre Sorgen und Nöte, aber auch Bedürfnisse und Besonderheiten wahrzunehmen. Wie das geht, zeigen wir in diesem PDF mit den 5 besten Methoden zur Mitarbeiterbindung, das Sie hier kostenlos anfordern können.

Über den Autor: Christian Rees (siehe Foto) ist Experte für Leadership und Performance-Steigerung sowie Managing Partner der Personalberatung MENOVIA – ein Business Partner von neuhandeln.de.

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Über Stephan Randler 2796 Artikel
Stephan Randler (41) ist Autor und Herausgeber von neuhandeln.de - einem Online-Magazin für Entscheider im E-Commerce. Zuvor war er Chefredakteur vom "Versandhausberater". Als Fachjournalist begleitet er die E-Commerce-Branche bereits seit 2004 - mit seinen Texten, Moderationen und Vorträgen.