„Corona Schutzwand-Shop“: So macht ein Mittelständler das Beste aus der Krise

Websale Beitrag

In der Corona-Krise stehen viele Händler vor erheblichen Herausforderungen. So fehlen zum einen die Umsätze aus dem stationären Einzelhandel. Schließlich sind momentan alle Geschäfte geschlossen, die nicht wichtig für die Grundversorgung der Bevölkerung sind. Zum anderen werden aber auch online klassische Sortimente wie Mode jetzt weniger nachgefragt, die für viele Versender zum Kerngeschäft gehören. Zeitgleich steigt aber die Online-Nachfrage nach Waren, die Kunden den Alltag in der Corona-Krise erleichtern können. Wie Online-Händler von diesem Trend profitieren, zeigt ein Praxis-Beispiel.

Corona Schutzwand Shop
Der Schutzwand-Shop (Bild: Screenshot)

So betreibt die Wissinger GmbH aus Freudenstadt im Schwarzwald mit dem Corona Schutzwand-Shop ein brandneues Online-Angebot, um Kunden in der Krise jetzt zielgenau zu bedienen. An sich ist das Unternehmen darauf spezialisiert, Großbilder auf Stoff, Platte, PVC oder Folie für B2B-Kunden zu produzieren. So können Händler zum Beispiel Werbemittel anfertigen lassen, um sie in ihren Filialen aufzuhängen oder damit bei Messen zu werben.

Solche Anwendungsfälle gibt es aber momentan kaum. Deshalb verkauft Wissinger nun Schutzwände und Masken über seinen neuen Sub-Shop.

Auch das neue Angebot richtet sich an Geschäftskunden. Diese können im zusätzlichen Sub-Shop nun zum Beispiel Schutzwände aus Acrylglas bestellen, die sich senkrecht auf Tischen oder bei Kassen aufstellen lassen. So können Supermärkte oder Ärzte zum Beispiel ihre Mitarbeiter schützen, die mit Kunden in Kontakt kommen, wenn diese Einkäufe bezahlen oder ein Rezept abholen wollen. Kaufen kann man zudem Mund-Nasen-Masken, die sich mit dem eigenen Design bedrucken lassen. Auch Aufkleber sind im Angebot. Damit lassen sich unter anderem Abstandshalter auf den Boden kleben, damit Kunden oder Patienten einen Sicherheitsabstand von 1,5 Metern zum Vordermann einhalten.

Umgesetzt wurde der neue Schutzwand-Shop mit der Websale AG aus Nürnberg, die auch Business Partner von neuhandeln.de ist. Realisiert wurde das Angebot dabei in gerade einmal vier Tagen. Der Hintergrund ist, dass Websale auf Software-as-a-Service spezialisiert ist und so eine fertige Lösung für den E-Commerce bietet. Durch ein Mietmodell starten Online-Händler zudem mit geringen Kosten.

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Über Stephan Randler 2453 Artikel
Stephan Randler (40) ist Autor und Herausgeber von neuhandeln.de - einem Online-Magazin für Entscheider im E-Commerce. Zuvor war er Chefredakteur vom "Versandhausberater". Als Fachjournalist begleitet er die E-Commerce-Branche bereits seit 2004 - mit seinen Texten, Moderationen und Vorträgen.

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