„Wichtiger Anlaufpunkt“: Mister Spex schlägt auch in Bochum auf

Der Berliner Online-Optiker Mister Spex expandiert weiter kräftig im stationären Einzelhandel. Neu zum Portfolio zählt daher nun erstmals ein Ladengeschäft in Bochum, das sich dort im heimischen Shopping-Center Ruhrpark befindet. Nach Bochum zieht es den Händler aus Berlin, weil man mit der zusätzlichen Filiale im Ruhrpark nun einen „wichtigen Anlaufpunkt“ für Kunden aus dem Ruhrgebiet bieten will.

Mister Spex Bochum
Der Store in Bochum (Bild: Mister Spex)

Diese finden vor Ort auf einer Fläche von 121 Quadratmetern eine Auswahl von rund 1.150 Produkten aus dem Online-Sortiment (rund 7.000 Produkte), das an saisonale Trends angepasst wird. Zusätzlich können sich Kunden im Geschäft durch Augen-Optiker beraten lassen, die auf Wunsch einen Sehtest durchführen oder Brillen für die Kunden anpassen.

Solche Services bieten bundesweit zwar auch schon über 550 Partner-Optiker, die für Kunden von Mister Spex tätig werden und zum Beispiel für Sehtests vergütet werden. Nur in den eigenen Stores kann der Berliner Online-Optiker aber direktes Feedback von seinen Kunden sammeln.

Aus diesem Grund investiert der ehemalige Online-Pureplayer zunehmend in eigene Filialen. Denn das Geschäft in Bochum ist nun schon der vierte Standort von Mister Spex, der in diesem Jahr frisch eröffnet wird. Zuvor hatten die Berliner zu Jahresbeginn bereits einen Store in der Hauptstadt eröffnet, danach folgten noch eine Filiale in Oberhausen sowie ein Ladengeschäft in Bremen.

Insgesamt kommt Mister Spex sogar schon auf bundesweit fünf Filialen, da bereits im Frühjahr 2016 ein erstes Ladengeschäft in Berlin an den Start gegangen war. Und bei fünf Filialen wird es nicht bleiben. Denn die nächste Eröffnung steht schon bevor, da Mister Spex auch in Dortmund aufschlagen will.

In den stationären Einzelhandel zieht es auch den Shopping-Club Westwing, der auf das Geschäft mit rabattierten Möbeln und Accessoires spezialisiert ist. Der Online-Pureplayer aus dem Hause Rocket Internet eröffnet sein Geschäft am 16. September in der Briennerstraße in München – allerdings handelt es sich hierbei nicht um einen klassischen Laden, sondern einen so genannten „Pop-Up-Store“ mit einer von vornherein begrenzten Lebensdauer. Denn nach wenigen Monaten soll das Geschäft in München bereits zum Jahresende 2017 wieder schließen, wie die Immobilien Zeitung berichtet.

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