TV-Werbung: Spreadshirt konzipiert Spots wieder selber

TV-Werbung gehört bei Spreadshirt inzwischen zum Inventar. Schließlich steigen nach eigenen Angaben die Zugriffszahlen und Bestellungen beim Mass-Customization-Dienstleister deutlich, wenn TV-Spots im Fernsehen laufen. Kein Wunder also, dass die Leipziger auch in diesem Jahr wieder im TV werben – den Start macht ein Spot zum nächsten Valentinstag am 14. Februar.

Der neue Werbeclip (siehe Video) beinhaltet die zentrale Aussage „Mach das persönlichste Geschenk“ und zeigt neben T-Shits auch Tassen, Mützen und Taschen, die Kunden mit ihrem individuellen Design bei Spreadshirt produzieren lassen können. Damit dürften die Leipziger nicht nur viele Verbraucher ansprechen, die ihren Liebsten zum Valentinstag am 14. Februar tatsächlich ein persönliches Geschenk machen wollen. Der Clip setzt auch konsequent das Motto und die Bildsprache des letzten Clips fort, mit dem vor Weihnachten geworben wurde.

Bereits im vergangenen Weihnachtsgeschäft hatte Spreadshirt mit dem Motto geworben, dass man mit individuell gestalteten Produkten ein persönliches Geschenk machen kann. Auch damals waren im Spot neben T-Shirts noch Produkte wie Tassen oder Handy-Hüllen zu sehen, die man ebenfalls individuell bedrucken kann. Kein Zufall. Denn hier drohen keine Probleme mit falschen Größen, was Kunden mehr Sicherheit gibt – und Spreadshirt weniger Retouren.

Christiane Mueller

Diese Werbestrategie hat sich für die Leipziger im vergangenen Jahr ausgezahlt. „Der Weihnachtsspot hat sehr gut funktioniert„, erklärt stellvertretend Christiane Müller (siehe Foto links), Senior Marketing Manager TV bei Spreadshirt, im Gespräch mit neuhandeln.de. Nach eigenen Untersuchungen hätte der TV-Spot demnach drei von vier befragten Personen dazu animiert, den Online-Shop von Spreadshirt vor Weihnachten zu besuchen. Während der TV-Kampagne habe man daher den Website-Traffic erneut spürbar steigern können.

Spreadshirt setzt beim ersten Clip in diesem Jahr aber nicht nur auf dieselben Stilmittel, weil sich diese bereits im Weihnachtsgeschäft bewährt haben. Spreadshirt setzt auch erneut auf eine eigene Kreation, nachdem im Vorjahr noch die Werbeagentur Jung von Matt/Spree damit beauftragt worden war, einen TV-Spot und einen neuen Claim zu konzipieren.

Deutsch statt englisch: Neue TV-Spots beschreiben Spreadshirt besser

Zuvor hatten die Leipziger ihre Werbemittel größtenteils immer selbst entwickelt. Mit der externen Agentur wollte Spreadshirt seine Marke schärfen. Dafür wurde nicht nur ein TV-Spot konzipiert, sondern auch ein neuer Claim entwickelt. Im Pitch habe Jung von Matt/Spree nach eigenen Angaben von CEO Philip Rooke damals gezeigt, dass „sie Spreadshirt verstehen„.

Möglicherweise erging es aber den Endverbrauchern anders. So bestand der neu konzipierte Claim aus dem englischsprachigen Satz „Spread it with Spreadshirt“, der damals den Slogan „Designs für alle Gefühlslagen“ ersetzte – wobei der alte Claim leichter zu verstehen war und das Alleinstellungsmerkmal von Spreadshirt – personalisierte Produkte – besser beschrieb.

Der TV-Spot endet zudem mit dem Zusatz „Buy. Sell“, anstatt Konsumenten mit einer klaren Handlungsaufforderung zu einer Bestellung zu bewegen. Bereits beim folgenden Spot zum Weihnachtsgeschäft hatte Spreadshirt die Kommunikation aber wieder geändert, mit der Aufforderung „Mach das persönlichste Geschenk“ geworben und explizit auf den Shop auf Spreadshirt.de hingewiesen – was im Spot der Agentur zuvor so auch nicht der Fall war.

Spuren aus der Zusammenarbeit mit Jung von Matt/Spree sind dennoch im aktuellen Spot zu sehen. Wie bereits vor Weihnachten wurde dieser zwar intern konizpiert und von der Agentur D.C. Media Networks produziert. Doch auch diesmal enthält der Spot verschiedene Szenen, die man bereits im vergangenen Jahr mit Jung von Matt/Spree gedreht hatte. Die Szenen von damals kann Spreadshirt nach eigenen Angaben zu anderen Themen immer wieder neu mischen und so die Linie aus dem vergangenen Sommer und dem Spot mit Jung von Matt/Spree fortführen.

Möglicherweise geht es künftig ja vielleicht auch noch einmal komplett mit der Agentur weiter. „Nach der Valentinskampagne werden wir den Spot auswerten und dann entscheiden wir, wie wir das Konzept weiter nutzen oder entwickeln„, argumentiert TV-Chefin Müller auf Nachfrage von neuhandeln.de. „Dabei ist es momentan offen, ob wir mit JvM weiter arbeiten oder nicht.

Der aktuelle Spot läuft bis zum 09. Februar, richtet sich an Kunden zwischen 25 und 40 Jahren und ist auf Privatsendern wie Pro7, RTL und Vox sowie Spartenkanälen wie Sixx zu sehen.

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