Notebooksbilliger.de AG: Firmengründer gibt Chefposten ab

Die Notebooksbilliger.de AG hat einen neuen Vorstandschef. Demnach hat gerade Gründer Arnd von Wedemeyer bei dem Elektronik-Versender seine Position als Vorstandsvorsitzender zum 01. Juli 2017 an Oilver Ahrens abgegeben, der neu zum Management-Team dazu gestoßen ist. Firmengründer Wedemeyer bleibt seinem Unternehmen dennoch weiter treu und will sich im Vorstand künftig auf strategische Geschäftsentwicklungsprojekte konzentrieren, um diese „gezielt vorantreiben“ zu können.

Arnd von Wedemeyer
Arnd von Wedemeyer (Bild: NBB AG)

Sein Nachfolger Ahrens soll als neuer CEO jetzt das operative Geschäft von Notebooksbilliger leiten und die „Relevanz im IT-Markt weiter ausbauen“. Profitieren will man beim Spezialversender dabei von den Erfahrungen, die der Neuzugang bislang im IT-Geschäft sammeln konnte.

So war Ahrens zuvor bereits als Aufsichtsrat für die Notebooksbilliger.de AG tätig und verfügt damit nach eigenen Angaben über Branchen- und Insiderkenntnisse, um das Unternehmen erfolgreich zu führen. Zum anderen war der neue CEO viele Jahre lang für den PC-Hersteller Acer tätig.

Bereits im vergangenen Jahr war es zu einigen Änderungen im Management-Team gekommen. So hatte sich zum Jahresende 2016 mit David Patzer der Vorstand für Operations und Performance Marketing verabschiedet, um neue Projekte zu verfolgen. Zum vormals vierköpfigen Vorstand gehörten seitdem nur noch Arnd von Wedemeyer (Vorsitzender), Oliver Hellmold (Finanzen und Logistik) und Daniel Oharek (Einkauf). Den Vorstand hatte man erst zuvor erweitert, als Daniel Oharek aufgerückt war. Mit Neuzugang Ahrens besteht der Vorstand des Versenders nun wieder aus vier Mitgliedern.

Notebooksbilliger.de Umsatz
Notebooksbilliger.de konnte stark zulegen (Quelle: eigene Angaben in Mio. Euro)

Laut dem zuletzt veröffentlichten Jahresabschluss war die Notebooksbilliger.de AG im Jahr 2015 um 20,3 Prozent auf einen Netto-Umsatz von 603,5 Mio. Euro gewachsen (siehe Grafik). Gründe für das starke Wachstum waren, dass man das Sortiment erweitert hatte und der Einkauf wichtige Technik-Trends früh erkennen konnte. Verbessert hat sich neben dem Umsatz auch das Ergebnis vor Steuern, was der Online-Händler mit der Umsatzausweitung und einem gestiegenen Rohertrag begründet.

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