Mode-Handel: Heine-Geschäftsführerin wechselt zu Dress-for-less

Das Online-Outlet Dress-for-less kann einen prominenten Neuzugang verbuchen. Demnach wechselt mit Sandra Rehm „zeitnah“ eine neue Managerin in die Geschäftsleitung, wie der Eigentümer Signa Retail mitteilt. Bei dem auf preisgünstige Mode spezialisierten Online-Outlet wird die 49-Jährige als geschäftsführende Gesellschafterin das Marketing als auch Finanzen und Operations verantworten.

Sandra Rehm
Sandra Rehm (Bild: Otto Group)

Momentan ist Sandra Rehm (siehe Foto) noch für die Otto-Gruppe tätig, wo sie bei dem Mode-Versender Heine seit einem guten Jahr als Chief Procurement Officer (CPO) für das Category Management der Sortimente Mode & Living zuständig ist und dazu noch Beschaffung, Disposition, Supply Chain Management, Corporate Social Responsibility, Category Strategie & Steuerung sowie Werbung & Produktion verantwortet.

Interessant: Vor ihrem Wechsel zum Karlsruher Mode-Versender hatte sie als CEO das Geschäft bei dem Damenmode-Anbieter Elégance geleitet.

Davor wiederum war sie zwischen 2005 und 2012 schon einmal als Geschäftsführerin (Marketing) für das Online-Outlet Dress-for-less tätig. So gesehen schließt sich mit ihrer Rückkehr ein Kreis.

Auch weil Rehm nun bei Dress-for-less auf zwei alte Weggefährten trifft. Denn bei ihrem ersten Engagement für das Online-Outlet war sie zusammen mit den beiden Gründern Mirco Schultis und Holger Hengstler für die Expansion des Online-Pureplayers verantwortlich. Beide sind inzwischen ebenfalls wieder als Manager für das Online-Outlet zuständig, nachdem die österreichische Handelsgruppe Signa Retail den Offprice-Spezialisten vor einem knappen Jahr übernommen hat.

Dress-for-less ist bereits seit dem Jahr 1999 aktiv und bietet Kunden stark rabattierte Mode. Im August 2016 übernahm Signa Retail die Dress-for-less GmbH, die kurz zuvor einen Insolvenz-Antrag gestellt hatte. Zunächst blieb Geschäftsführer Antonio Gonzalo weiter für das Online-Outlet verantwortlich, der mit seinem Management-Team erst ein Jahr zuvor den Online-Händler von preisgünstiger Mode von der spanischen Privalia-Gruppe übernommen hatte. Der in Spanien ansässige Shopping-Club Privalia hatte das Online-Outlet wiederum im Jahr 2011 gekauft, nachdem sich zuvor das Private Equity Unternehmen Palamon Capital Partner aus Edingburgh mit einem Mehrheitsanteil beteiligt hatte.

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