Marken-Relaunch: Beate Uhse schaltet zweiten TV-Spot

Die Beate Uhse AG investiert erneut in TV-Werbung und zeigt ab sofort einen brandneuen TV-Spot auf den vier Sendern Pro7, Sat.1, Kabel1 und Sixx. Insgesamt wird der 20 Sekunden lange Clip fünf Wochen ausgestrahlt. Parallel kann man den neuen Werbspot auch im Internet abrufen, wo ab sofort eine XXL-Variante mit einer doppelt so langen Dauer verbreitet wird.

Auch im neuen TV-Spot steht die Zielgruppe Frau im Mittelpunkt, die der Erotik-Spezialist seit rund anderthalb Jahren zunehmend ins Visier nimmt. Hintergrund ist, dass bereits heute der Großteil der Kunden von Beate Uhse weiblich ist und die meisten Produkte aus dem Sortiment des Erotik-Spezialisten für Frauen sind. Im neuen Spot wirbt der Konzern daher auch damit, dass sich Frauen mit Dessous etwas Gutes tun sollen (Motto: „Trau dich, Spaß zu haben“).

Erster TV-Spot hat bereits auf das neue Markenbild eingezahlt

Bei der strategischen Neuausrichtung hat Beate Uhse im Sommer 2013 in einem ersten Schritt ein neues Logo eingeführt und den Online-Shop überarbeitet. Im vergangenen Frühjahr hatte der Erotik-Spezialist dann erstmals überhaupt in seiner traditionsreichen Firmengeschichte im Fernsehen geworben. Im März und April 2014 war daher für vier Wochen ein 20-Sekünder zu sehen, der auch damals schon auf den Sendern Pro7, Sat.1 und Sixx ausgestrahlt wurde.

Beate Uhse Kampagne

Beispielhafte Szenen aus dem aktuellen TV-Spot (Bild: Beate Uhse AG)

Bereits kurz darauf hatte die Beate Uhse AG verlauten lassen, dass gerade die TV-Kampagne die neue Markenpositionierung breit unterstütze. Im Juni 2014 hatte der Konzern zudem eine Unternehmensanleihe über 30 Mio. Euro platziert, um so unter anderem Investitionen in die Marke zu finanzieren. Insofern also kein Wunder, dass Beate Uhse erneut im Fernsehen wirbt.

Im dritten Quartal 2014 hat die Beate Uhse AG den Konzernumsatz um vier Prozent auf 35,3 Mio. Euro steigern können. Im Versandhandel gab es dabei ein Plus von 4,1 Prozent auf einen Netto-Umsatz von 13,9 Mio. Euro, parallel hat sich das EBIT aber wegen “erhöhten Marketing-Ausgaben” von 0,9 Mio. auf 0,8 Mio. Euro verschlechtert. Beim Filialgeschäft gab es ein um Sondereffekte bereinigtes Umsatzwachstum von 3,5 Prozent auf 11,53 Mio. Euro, während der Konzern beim Großhandel den Umsatz um 12,2 Prozent auf 8,6 Mio. Euro steigern konnte.

Die Zahlen für das Geschäftsjahr 2014 veröffentlicht der Konzern in gut zwei Monaten.

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