Karstadt Sports: Geschäftsführer wechseln ins Signa-Management

Bei der Karstadt Sports GmbH gibt es einen Wechsel im Management. Demnach verabschiedet sich Michael Rumerstorfer als Chief Executive Officer (CEO), der bislang zusammen mit Marcus Neul als Geschäftsführer für den Sportartikel-Händler tätig war. Neuer CEO beim deutschen Multichannel-Händler mit 28 Filialen und Online-Shop wird demnach Thomas Wanke, der bisher als Vertriebschef für die Karstadt Warenhaus GmbH tätig war. Beide Firmen gehören der österreichischen Signa-Gruppe.

Michael Rumerstorfer
Michael Rumerstorfer (Bild: Signa Holding)

Innerhalb dieser Gruppe wechselt nun aber nicht nur Thomas Wanke, sondern auch Michael Rumerstorfer. Denn der bisherige CEO von Karstadt Sports arbeitet künftig als Managing Director für die Signa Sports Group, in der die Signa-Beteiligungen aus dem Sporthandel gebündelt werden.

Hier verantwortet der 37-Jährige den Technologie- und Knowhow-Transfer der gesamten Sport-Sparte. Dadurch will der Konzern das Wachstum der „Signa Sports Group“ beschleunigen und die „Entwicklung hin zu einer Multi-Channel-Sports-Plattform“ vorantreiben.

Ins Management der Signa Sports Group wechselt auch Marcus Neul, der seit 2011 bei Karstadt Sports für Einkauf, Supply Chain Management, Eigenmarken und Qualitätssicherung verantwortlich war. Auf ihn folgt Jens Dunkel, der zuvor Geschäftsführer für Einkauf und Category Management bei Coop war.

Die Signa-Gruppe ist im Immobilien-Geschäft aktiv (Signa Real Estate) sowie im Handel (Signa Retail). Hier wird wiederum das Geschäft von fünf Spezial-Anbietern in der „Signa Sports Group“ gebündelt (siehe Grafik). Zu den Beteiligungen gehören die Internetstores-Gruppe (Beteiligung von 87 Prozent) sowie Karstadt Sports (Übernahme im Herbst 2013) als auch Outfitter.de (Mehrheitsbeteiligung) sowie Tennis Point (Beteiligung von 78 Prozent) und der ProBikeshop (Übernahme im Frühjahr 2017).

Signa Konzernstruktur
Überblick der Struktur der Handelssparte der Signa-Gruppe (Grafik: Signa Holding)

Im Sommer 2014 erwarb Signa zudem die Karstadt Warenhaus GmbH. Mit der internen Verstärkung des Managements der „Signa Sports Group“ will der Konzern das Multi-Channel-Geschäft aller Einheiten beschleunigen. Dabei möchte der Konzern unter anderem Online-Pureplayer aus der „Signa Sports Group“ auf die Fläche bringen – zum Beispiel in Filialen von Karstadt Sports. Mit unternehmerisch erfahrenen Leuten aus den eigenen Reihen könne der Konzern das am schnellsten umsetzen.

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