Wieso das Management die Shop-Software auswählen sollte

Die Auswahl der Shop-Plattform mit Software und Shopbetrieb entscheidet maßgeblich über die Umsatzentwicklung. Daher sollte sie den gleichen strengen Auswahlkriterien unterliegen, wie jede andere geschäftsrelevante Entscheidung und der strategischen Ausrichtung des Unternehmens angepasst sein. Das Management muss daher die finale Entscheidung über die Auswahl des Shopsystems treffen, wie ein Fachbeitrag der Websale AG verdeutlicht, die neuhandeln.de auch als Sponsor unterstützt.

Dabei sind einige Anforderungen für einen professionellen Onlinehandel essentiell. Die Shop-Plattform muss nach aktuellen Sicherheitsstandards entwickelt sowie nachvollziehbar dokumentiert, weiterentwickelt und gepflegt werden. Der Hersteller versichert den Datenschutz und die Funktionalität nach jedem Update sowie rechtliche Änderungen kurzfristig umzusetzen. Das Front-End muss designbar bleiben, um Marke, Werte und Produkte verkaufsförderlich im Sinne des Managements zu präsentieren. Auch hier müssen sämtliche Funktionen und Oberflächen nach Software-Updates ohne erneute Anpassungen vollständig funktionieren.

Schließlich braucht ein funktionierender Betrieb einen qualifizierten und persönlich ansprechbaren zentralen Support, der Probleme schnell und aus einer Hand lösen kann. Jenseits eines Hin- und Herschiebens der Verantwortlichkeit zwischen den unterschiedlichen Schnittstellen zu Drittanbietern wie z.B. Host. Kurz und bündig: Bei einer entsprechenden Gesamt-Performance wird der Shop auch gegenüber den Großen wettbewerbsfähig, da die TOC (Total Cost of Ownership) sehr gering ist. Die Geschäftsführung löst mit der Wahl der richtigen Lösung effektiv die technischen Probleme des Onlinealltags, anstatt sich mit diesen kostspielig im Arbeitsalltag aufhalten zu lassen.

Schnell, schneller, Onlineshop

Obwohl Shopsoftware und Betrieb ebenso wichtig sind wie Lösungen zur Lagerlogistik oder Warenwirtschaft, unterscheidet sie eine essenzielle Tatsache: Während bei unzureichender Logistik die Verkaufszahlen nicht sofort einbrechen, macht die Shop-Plattform ihren Einfluss direkt und unmittelbar geltend: Je besser sie funktioniert, desto mehr wird verkauft. Zudem gilt, ist ein Onlineshop langsam oder funktioniert er nicht vollständig, wechselt der potenzielle Käufer den Shop. Dem Kunden ist es am Ende egal, ob der Hoster, die Hardware oder der Händler an schlechter Performance Schuld hat. Kunden erwarten einen professionell aufgestellten und performanten Onlineshop an 24 Stunden und 365 Tagen im Jahr.

Sie erwarten auch, dass ihre Daten mit höchster Sicherheit übertragen und behandelt werden. Die neuesten Sicherheits-Updates müssen zuverlässig und im laufenden Betrieb eingespielt werden. Gerade bei Open Source werden dabei häufig in fahrlässiger Weise Updates unterlassen. Zum einen werden Folgekosten gescheut. Zum anderen will niemand gegenüber der Geschäftsleitung verantworten, wenn der Shop nicht mehr richtig läuft. Am Ende nutzt es dem Management aber nichts, einen vermeintlich billigen oder ansprechend designten Onlineshop beauftragt zu haben. Wenn er früher oder später Sicherheitslücken aufweist oder gar nicht funktioniert, werden Kunden nicht mehr bestellen und es wird kein Einkommen erwirtschaftet.

Heute wissen, was morgen wichtig ist

Auch die Komplexität der Software und deren Anbindungen an nachgelagerte Systeme sollte ein Grund sein, die Auswahl der Shop-Plattform selbst zu steuern. Die Geschäftsleitung kennt den Business-Plan und weiß, wenn der Shop erweitert, zusätzliche Systeme angebunden werden oder neue Verkaufskanäle hinzukommen müssen. Hier sind sowohl die Architektur der Software entscheidend, wie auch die Bereitschaft des Herstellers Fremdsysteme anzubinden. Dazu bedarf es einer detaillierten Schnittstellendokumentation, die auch ein Qualitätsmanagement für die Zukunft beinhaltet, so dass die Systeme zuverlässig und sicher miteinander kommunizieren.

Gleichbedeutend ist der internationale Ausbau des Onlineshops: Wird die Internationalisierung zum Thema, werden Zoll oder Logistik bedacht, aber die Shopsoftware oft sträflich vernachlässigt. Mit einer reinen, oberflächlichen Anpassung an die Landessprache wird der Onlineshop einer professionellen Internationalisierung aber nicht gerecht. Vielmehr müssen Vorlieben für Zahlungs- und Lieferarten berücksichtigt werden. Ein Shopsystem, das den Aufbau neuer Shops durch ein sogenanntes Subshop-Konzept unterstützt, ermöglicht es, solche individuellen Ländershops auf Basis des Hauptshops schnell und komfortabel aufzubauen. Durch kurze Projektabläufe, können mit dem neuen Shop schnell Umsätze erzielt und der Return of Investement drastisch verkürzt werden.

Johannes Klinger WebsaleÜber den Autor: Johannes Klinger ist Vorstandsvorsitzender der Websale AG. Die Websale AG entwickelt und betreibt die umsatzfördernde Shoplösung Websale für erfolgreiche Online-Versandhändler. Als First Mover im Bereich “Software as a Service” (SaaS) in Deutschland betreibt die Websale AG bereits seit 1996 die eigene Shopsoftware in eigenen Rechenzentren.