Social-Media-Marketing: 7 Tipps für erfolgreiche Facebook Ads


Das Social Network Facebook bietet Händlern die Möglichkeit, ihre Zielgruppe über die Buchung von Werbeanzeigen („Facebook Ads„) so exakt anzusteuern wie nirgends sonst. Grund dafür sind die Targeting-Möglichkeiten im Social Network. So lassen sich über Facebook-Ads ausgewählte Personenkreise ansprechen und zum Beispiel direkt in Ihren Online-Shop leiten. Wie das geht, beschreibt in einem Gastartikel die auf Online-Marketing spezialisierte adcologne GmbH, die neuhandeln.de auch als Sponsor unterstützt.

7 Tipps für erfolgreiche Facebook Ads

  • Legen Sie ein klares Ziel für jede Kampagne fest und gehen Sie keine Umwege.
    Möchten Sie Ihre Verkäufe steigern? Dann leiten Sie den Kunden direkt auf Ihre Website und nicht zuerst auf Ihre Facebook-Seite. Legen Sie außerdem fest, was Ihnen eine Zielhandlung wert ist. Wie viel Euro darf beispielsweise eine Bestellung kosten?

 

  • Messen Sie Ihre definierten Ziele!
    Ohne das Messen Ihrer erzielten Ergebnisse ist eine Kampagne nicht sinnvoll. Sie werfen vielleicht unnötig Werbebudget aus dem Fenster und wissen es nicht. Welche Anzeigen sind besonders erfolgreich und müssen verstärkt geschaltet werden? Welche Zielgruppeneinstellungen sind teuer, aber konvertieren nicht? Wenn die Zielhandlung auf Ihrer Website stattfinden soll, können Sie diese mittels Conversion-Tracking messen.

 

  • Richten Sie eine Firmen-Seite ein, auch wenn Sie diese nicht bewerben möchten.
    Ohne die Verknüpfung Ihres Werbekontos mit Ihrer Facebook-Seite kann Ihre Werbung nur am rechten Rand platziert werden. Der wird nur auf der Desktop-Version angezeigt und erlangt fast keine Aufmerksamkeit. Mit der Verknüpfung zu Ihrer Facebook-Seite können Sie dagegen Ihre Anzeigen im Newsstream auf dem Desktop und mobil platzieren.

 

  • Nutzen Sie das Zielgruppen-Targeting sinnvoll!
    Das Targeting ist Ihr Werkzeug, um kostengünstig an Kunden, Abonnenten oder Fans zu gelangen. Nutzen Sie alle seine Facetten. Eine hohe Reichweite ist gut, aber auch die Qualität muss stimmen. Deswegen definieren Sie möglichst genau und justieren gegebenenfalls nach. Alter, Wohnort, Geschlecht und Sprache sind Standards. Undurchsichtiger wird es bei Interessen und Verhalten. Wussten Sie zum Beispiel, dass Sie folgendes einstellen können: Finanzen, Art der Versicherung Ihrer Zielgruppe, Beziehungsstatus und familiäre Situation (Eltern und Alter des Kindes), bevorstehende oder kürzlich erlebte Geburt, Hochzeit, Reise, Umzug sowie konkrete Unis und Schulen, inkl. Abschlüsse und Studienrichtung. Geben Sie im Suchfeld Ihr Merkmal ein und durchstöbern Sie die Kategorien, um alle Merkmale optimal für sich zu nutzen. Gleiches gilt für den Ausschluss von Zielgruppen. Extra Tipp: Beim Hinzufügen der Einstellung „Verbindung mit Seiten“ und der Angabe von Zielgruppendetails muss ein User sowohl der Verbindung mit der Seite als auch den eingesteuerten Interessen entsprechen. Das verkleinert Ihre Zielgruppe stark.

 

  • Seien Sie mutig – Testen Sie!
    Spielen Sie z.B. mit Budget, Wochentag oder Werbezeitplan und finden Sie den perfekten Hebel zur Erreichung höchster Effizienz. Testen Sie immer mehrere Anzeigenmotive gegeneinander oder trauen sich an Bewegtbild-Anzeigen. Sie müssen aus der News-Flut herausstechen und in wenigen Sekunden vermitteln, warum der User Ihr Kunde oder Fan werden soll. Hierbei hilft auch die Nutzung der Call-to-action-Buttons, die Facebook zur Verfügung stellt.

 

  • Bleiben Sie aktiv!
    Einmal eine perfekte Kampagne aufsetzen und die Sache läuft? Dauerhaft wird es Ihnen nicht gelingen, mit einer Kampagne konstant gute Ergebnisse zu erreichen, wenn Sie sie nicht daran arbeiten. Alle beeinflussenden Faktoren sind schnelllebig. Andere Werbetreibende sprechen die gleiche Zielgruppe an und Ihre Zielgruppe folgt ständig anderen Trends. Viele erreichen Sie nun nicht mehr auf den Desktop-Platzierungen, sondern nur noch mobil. Testen Sie auch mal was ganz Neues und schalten Sie zum Beispiel „Spitzen“. Das bedeutet, dass Sie zwei Tage die Woche Ihre Kampagnen, mit dem Budget aus sieben Tagen regelmäßiger Anzeigenschaltung, auf aktiv setzen. Hierbei können Sie zum einen mit höherem Budget mehr Kunden erreichen, zum anderen die Konkurrenz leichter überbieten und die Zielgruppe etwas entlasten. An welchen Tagen das für Sie erfolgsversprechend ist, können Sie in der Historie Ihrer Kampagne in Berichten auswerten.

 

  • Nutzen Sie die Auswertungs-Möglichkeiten bei Facebook.
    Es gibt drei Faktoren, die wichtig für alle Kampagnen sind. Die Frequenz: Sie gibt Auskunft über die Belastung Ihrer Zielgruppe – wie oft spreche ich eine Person meiner Zielgruppe mit meiner Anzeige an und ist es daher ratsam, meine Zielgruppe zu vergrößern bzw. einen anderen Faktor hinzuzunehmen? Die Platzierungen: Sie zeigen Ihnen, wo Sie Ihre Zielperson abholen. Je nach Auswertung Ihrer Ergebnisse gehen Sie in die Anzeigengruppe und nehmen die Platzierung mit einer schlechten Performance raus. Sind Sie sich noch nicht sicher über den endgültigen Rauswurf? Dann erstellen Sie eine eigene Anzeigengruppe nur mit dieser Platzierung, teilen ihr ein eigenes Budget zu. Beobachten mit geringerem Risiko weiter, wie sie sich entwickelt. Die demographische Aufschlüsselung: Sie zeigt Ihnen die tatsächlichen Eigenschaften Ihrer Zielgruppe. Wenn Sie beispielsweise einen Altersrahmen zwischen 18 und 45 Jahren angegeben haben, sehen Sie hier die erzielten Ergebnisse aller Altersklassen aufgeschlüsselt und können nicht erfolgreiche Segmente aus Ihrem Targeting entfernen.


Katharina SchoenellÜber die Autorin:
Katharina Schoenell (siehe Foto links) ist SEM-Managerin bei der adcologne GmbH. Die adcologne GmbH ist seit 2007 als Online-Marketing-Agentur mit den Schwerpunkten Suchmaschinen- und Performance-Marketing (SEA/SEM) aktiv. Im Mittelpunkt stehen Google-AdWords- und Facebook-Kampagnen, aber zunehmend auch andere Anbieter wie z.B. Ligatus, Plista, bing und diverse soziale Netzwerke. adcologne berät Kunden zudem bei der Gestaltung und Programmierung wie auch bei der Usability- und Conversion-Optimierung von Online-Shops und Landingpages.