M-Commerce: Responsive Design ist nicht die beste Lösung

Das Shopping über mobile Endgeräte wächst weiterhin und bietet Versandhändlern, die Ihren Shop optimal darauf ausrichten, aktuell noch hohe Umsatzpotentiale. Mit einem Shopsystem mit dem sowohl stationäre als auch mobile Shops aufgebaut werden können, sind Versandhändler langfristig bestens aufgestellt. Denn Mobile Shopping ist kein Hype, der wieder vorbeigehen wird – es ist ein immer wichtigerer Teil der Zukunft. Das verdeutlicht ein Fachbeitrag der Websale AG, die neuhandeln.de auch als Sponsor unterstützt.

Zum Benutzerkomfort im mobilen Shop trägt die Summe vieler Kleinigkeiten bei. Die Texte sollten für kleinere Screens gekürzt werden und Bilder sollten in weniger ladezeitintensiven Versionen bereit stehen. Denn eine schnelle Ladezeit ist das A und O für einen erfolgreichen Mobile-Shop. Die Bandbreiten im mobilen Internet werden noch lange hinter dem Festnetz hinterherhinken, aber nichts vertreibt Kunden sicherer aus einem Shop als lange Ladezeiten. Im Mobile-Commerce gilt mehr als anderswo: Usability ist zum Teil mit Schnelligkeit identisch.

Responsive Design ist derzeit ein Trendthema, das vermeintlich die „beste aller Lösungen“ für die Darstellung von Shops auf stationären PCs wie auch Mobilgeräten darstellt, ist jedoch mit hohen Aufwänden verbunden.

Ein Ansatz für eine effizientere Lösung kann es sein, nicht auf die „Eier legende Wollmilchsau“ eines einzigen, komplett responsiven Shopdesigns zu setzen, sondern die Erstellung von zwei unabhängigen, getrennten Basislayouts vorzunehmen: ein großformatiges Layout mit den heute gewünschten spektakulären Großansichten für die Endgeräte mit größeren Bildschirmauflösungen und stationärer Internetanbindung, also in der Regel Desktop-Geräte und gute Tablets. Und ein zweites, responsives Layout für kleinere, mobile Geräte mit datensparsamer angepassten Bildern und Inhalten.

Damit ist eine erste Aufwandsersparnis allein durch das intelligente Konzept geschafft. Denn bei keinem der beiden Layouts muss ein Kompromiss eingegangen oder Rücksicht genommen werden, ob der fließende Übergang zwischen den beiden optimalen Designvarianten überhaupt mit ebenso optimaler Usability möglich ist oder wie er praktisch umgesetzt werden könnte, denn es gibt gar keinen Übergang.

Nicht alles auf eine Karte setzen

Im mobilen Layout wird sinnvollerweise, zur Unterstützung der Fülle unterschiedlich großer Endgeräte, ein Responsive Design erstellt. Allerdings ist dieses dann, hier liegt die zweite Aufwandsersparnis, erheblich einfacher umzusetzen, da im Wesentlichen nur noch Inhalte verkleinert, vergrößert oder anders gruppiert dargestellt werden, jedoch kaum noch echte Layoutanpassungen und Ladesteuerungen für unterschiedlich große Grafiken nötig sind.

Das Layout für Kunden, die von einem Desktop-, Laptop oder Tablet auf den Shop zugreifen, muss dagegen aufgrund der größeren Darstellungsfläche nur in sehr geringem Umfang responsive programmiert werden, was die Arbeitszeit für die Erstellung deutlich reduziert.

Für Händler, die bereits einen Onlineshop betreiben, heißt das: Anstatt den gesamten Shop umzuprogrammieren, was stets auch das Risiko von Nichterreichbarkeit und schlechterer Suchmaschinenpositionierung in Übergangsphasen mit sich bringt, muss nur eine zusätzliche Variante „Mobile Shop“ erstellt werden.

Damit ein solches Konzept funktioniert, muss der Shopserver lediglich erkennen, ob der Besucher von einem stationären oder mobilen Gerät aus zugreift. Diese Erkennungstechnologie klärt der Händler vorab mit seinem Shophoster (oder bei Eigenhosting mit seiner IT-Abteilung).

Johannes Klinger WebsaleÜber den Autor: Johannes Klinger ist Vorstandsvorsitzender der Websale AG. Die Websale AG entwickelt und betreibt die umsatzfördernde Shoplösung Websale für erfolgreiche Online-Versandhändler. Als First Mover im Bereich “Software as a Service” (SaaS) in Deutschland betreibt die Websale AG bereits seit 1996 die eigene Shopsoftware in eigenen Rechenzentren.

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