E-Commerce-Logistik: Viel Potenzial für Händler im Rhein-Erft-Kreis

Logistikimmobilien sind alles andere als graue Kästen, sondern vielmehr smarte Plätze für moderne Dienstleistungen und Wertschöpfung. Entscheidend ist, an welchem Standort der Online-Handel seine Logistik betreibt. Wo Online- und Multichannel-Händler die derzeit wachstumsstärksten und chancenreichsten Standorte für eine zukunftssichere E-Commerce-Logistik vorfinden, beschreibt in einer monatlicher Folge in Fachbeiträgen ab sofort das Beratungs- und Brokerhaus LogReal.DieLogistikimmobilie, das neuhandeln.de auch schon als ein Sponsoring-Partner unterstützt.

Der Rhein-Erft-Kreis mit Kerpen als einwohnerstärkste Stadt (68.000 EW) profitiert von der Nähe zur Metropole Köln. Dort gehören Handelsunternehmen zu den stärksten Anbietern am Logistikmarkt, was sich nicht zuletzt in den von BNP Paribas Real Estate ermittelten Zahlen zeigt.

Der Kölner Lager- und Logistikflächenmarkt startete demnach mit einem Rekordergebnis in das laufende Jahr. Der Flächenumsatz in den ersten drei Monaten übertraf mit 64.000 m² das bislang umsatzstärkste Anfangsquartal 2008 um 5.000 m². Damit wird der Vorjahreswert um 83 % gesteigert und auch der zehnjährige Durchschnitt um 40 % getoppt, so BNP Paribas.

Für Kerpen und den Rhein-Erft-Kreis eröffnet die Nähe zu Köln und die Lage an den Autobahnen A 4 und A 61 ein großes Marktpotenzial. Fast alle größeren Städte Nordrhein-Westfalens und verschiedene Zentren Belgiens und der Niederlande befinden sich in einem Radius von ca. 150 bis 200 km. Einschließlich der Nachbarländer leben in dieser Region 15 Millionen Einwohner.

Logistikregion Köln
(Bild: BNP Paribas Real Estate)

Die Zentralität inmitten des Wirtschaftsraumes Köln macht Kerpen zu einem Standort für E-Commerce und Logistik. 45 mittelständische Logistik-Dienstleister, die direkt und indirekt 2.000 Arbeitsplätze bieten, sind in Kerpen aktiv. Transport, Lagerung, Kommissionierung und Distribution, Beschaffung, Produktion, Aufbereitung und Recycling sind Dienstleistungen, die in Kerpen erbracht werden.

Unter den bekannten Logistik- und Handelsunternehmen in Kerpen, welche bereits diese Standortvorteile zu nutzen wissen, befinden sich interregional und international tätige Unternehmen, wie H. Freund GmbH & Co. KG, Grieshaber AG Transport + Logistik, Lidl, NORMA, Aldi und Plus.

Zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen in Kerpen zählen neben der Logistik die Bereiche Handel, Instandsetzung und Reparatur von Kfz und Gebrauchsgütern, Grundstückswirtschaft, Vermietung, Dienstleistung für Unternehmen sowie verarbeitendes Gewerbe. In den konzentrierten Gewerbe- und Industrieansiedlungsbereichen sind in 630 Betrieben rund 9.000 Mitarbeiter beschäftigt.

Nähe zu Metropolregion Köln, Handwerk und Forschung

Insgesamt erwirtschaften in Kerpen 5.000 Unternehmen einen Umsatz von über 3,6 Mrd. € pro Jahr. Namhafte Unternehmen wie Visteon, Computacenter, Schulman, Boll & Kirch und Pelzer Fördertechnik sind in Kerpen ansässig. Daneben bilden kleine und mittelständische Unternehmen einen Mix aus Handwerk, Handel, Produktion und Dienstleistung. Im Handwerk sind 380 Meisterbetriebe und 200 handwerksähnliche Betriebe eingetragen, so dass sowohl Bauarbeiten als auch sämtliche übrige handwerkliche Tätigkeiten von lokalen Betrieben angeboten werden können.

Die Lage in der Mitte der „Hightech“-Regionen Köln und Aachen bietet technologieorientierten Unternehmen ein dichtes Netz von wirtschaftsnahen und universitären Forschungseinrichtungen. Für Forschung und Entwicklung stehen z.B. die Max-Planck-Institute in Köln und Bonn, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt/DLR in Köln und die Forschungsanlage in Jülich. Die Nähe zur Universität zu Köln, zur Rheinisch-Westfälischen Hochschule Aachen und den Fachhochschulen Köln und Aachen lässt Kerpen an diesem Forschungs- und Technologiepotenzial partizipieren. Alleine in der Region Köln/Bonn sind an sieben Hochschulen mehr als 180.000 Studierende eingeschrieben.

Für den Großraum Köln gilt das, was wir bereits am Beispiel Berlin aufgezeigt haben: Der innerstädtischen Entwicklung von Großflächen für E-Commerce und Logistik sind aufgrund des Wachstums und der damit einhergehenden Flächenknappheit enge Grenzen gesetzt. Bei anhaltend großer Nachfrage profitiert deshalb verstärkt das Umland von seinen Kapazitäten.

Rudolf HämelÜber den Autor: Rudolf Hämel (siehe Foto) ist Geschäftsführer der LogReal.DieLogistikimmobilie GmbH. Mit regionaler Kompetenz und Qualität sowie jahrzehntelanger Erfahrung in den Bereichen Logistik, Immobilie, Marketing und Beratung steht LogReal.DieLogistikimmobilie für Lösungen bei Verkauf und Vermietung sowie Standortentwicklung und -marketing.

Kontaktdaten: Tel.: + 49 (0) 151 611 08 888; E-Mail: haemel@logreal-die-logistikimmobilie.com

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