Expansionskurs: Polo Motorrad eröffnet gleich zweimal

Ab sofort verkauft die Polo Motorrad und Sportswear GmbH auch im Hamburger Stadtteil Stellingen. Mit dem neuen Geschäft in der Kieler Straße 342 ist der Motorrad-Spezialist nun auch in einem äußeren Stadtviertel präsent, nachdem es bereits seit kurzem einen Store in zentraler Lage in der Nähe des Hauptbahnhofs gibt (Adresse: Spaldingstraße 218).

Polo Motorrad StoresPolo Motorrad ist nun gleich zweimal in Hamburg vertreten (Bild: Screenshot)

Mit den beiden Neueröffnungen in der Hansestadt setzt Polo seinen Expansionskurs fort. So wurden bereits im vergangenen Jahr neue Geschäfte in Euskirchen (Eifel), Frankfurt und Halle eröffnet sowie das bestehende Geschäft in Worms an einen größeren Standort verlagert.

Kein Wunder. Denn nach eigenen Angaben sind insbesondere Neueröffnungen an strategisch wichtigen Standorten für den Multichannel-Händler ein zentraler Auslöser für die momentane positive Unternehmensentwicklung. Mit den beiden neuen Filialen in Hamburg betreibt die Polo Motorrad und Sportswear GmbH insgesamt wieder 86 Ladengeschäfte in Deutschland.

Knapp zweistelliges Wachstum im vergangenen Geschäftsjahr 2013/2014

Im vergangenen Geschäftsjahr 2013/2014 (Stichtag: 30. September) hat Polo Motorrad einen Netto-Umsatz von 102,4 Mio. Euro erzielen können, wie ich vor kurzem exklusiv auf neuhandeln.de berichtet hatte. Damit konnte der Multichannel-Händler mit Online-Shop, Filialen und Print-Katalogen fast zehn Prozent wachsen. Nimmt man noch das Geschäft der Schweizer Tochtergesellschaft dazu nimmt, so kommte die gesamte Unternehmensgruppe auf einen konsolidierten Konzernumsatz von 113,8 Mio. Euro netto im Jahr 13/14 (siehe Grafik).

Polo Kennzahlen

Polo Motorrad konnte zuletzt kräftig wachsen (Grafik: Polo Motorrad)

Neben dem Umsatz hatte sich 2013/2014 auch das Ergebnis gut entwickelt. Konkret konnte der Händler das operative Ergebnis auf 11,8 Mio. Euro verbessern und damit verdoppeln.

Die Polo Motorrad und Sportswear GmbH ist im Februar 2012 aus der damals insolventen Polo Expressversand Gesellschaft für Motorradbekleidung & Sportswear hervorgegangen.

Unter Führung von Paragon Partners und Tempus Cpaital hatte ein Investorenkonsortium die neue Gesellschaft erworben. Gerade erst haben Paragon & Co. ihre Beteiligung aber wieder verkauft, weil in den vergangenen beiden Jahren nach eigenen Angaben viele Wachstumsinitiativen und operative Verbesserungen erfolgreich umgesetzt worden sind.

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Vor der Insolvenz gab es übrigens 95 Ladengeschäfte in Deutschland. Bei der Neuausrichtung wurden zunächst aber einmal unrentable Geschäfte sowie Filialen ohne weiteres Potenzial geschlossen. Jetzt dagegen verfolgt Polo Motorrad wieder einen Expansionskurs.

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