Ex-Chef von Manufactum wechselt zu Shopping-Club Monoqi

Der auf Accessoires und Möbel spezialisierte Online-Händler Monoqi holt sich prominente Verstärkung ins Haus. Ab sofort komplettiert daher Manfred Ritter die Geschäftsführung der „Things I Like GmbH“ aus Berlin, die für das Geschäft der Versendermarke „Monoqi“ zuständig ist. Der 53-Jährige folgt auf Monoqi-Mitgründer Felix Schlegel (31), der sich beruflich künftig neuen Projekten widmen will.

Manfred Ritter
Manfred Ritter

Sein Nachfolger Ritter verfügt ebenfalls über Erfahrung im Versandhandel mit Möbeln und Accessoires. Denn vor seinem Wechsel zu den Berlinern war der 53-Jährige zuletzt zwölf Jahre lang im Management des Spezialversenders Manufactum tätig, der zur Otto-Gruppe gehört und ebenfalls Accessoires und Möbel anbietet. Zuvor war er Marketing-Leiter des Multichannel-Händlers SportScheck, der ebenfalls eine Otto-Tochter ist.

Mit Ritter will sich Monoqi auf die „nächste Wachstumsstufe“ vorbereiten und dabei von seinen Management-Erfahrungen profitieren.

Bei Monoqi kümmert sich Neuzugang Ritter daher nun als Geschäftsführer um Sortiment, Marketing und Personalfragen. Unterstützt wird er im Management von Gründer und Geschäftsführer Simon Fabich (33), der neben der IT und Product & Business Intelligence auch Operations & Logistics sowie Business Development verantwortet. Komplettiert wird die Führungsspitze von Wolfgang Jünger (50), der seit dem Frühjahr zum Team gehört und sich als dritter Geschäftsführer um Finanzen kümmert.

Der Spezialversender Monoqi wurde 2012 gegründet und bietet Möbel und Accessoires in zeitlich limitierten Verkaufskampagnen an, wie man sie typischerweise von Shopping-Clubs kennt. Produkte werden daher auch bei Monoqi zu Sonderpreisen angeboten und sind nur solange erhältlich, bis eine Kampagne endet oder ein Artikel ausverkauft ist. Wie bei Shopping-Clubs üblich können nur registrierte Mitglieder die Angebote einsehen. Nach eigenen Angaben wurde so im Geschäftsjahr 2015 ein Umsatz von 23 Mio. Euro erzielt, profitabel arbeitet das Start-Up noch nicht. Bei den 23 Mio. Umsatz handelt es sich zudem um Bruttoumsatz (vor Abzug von Umsatzsteuer, Rabatten, Stornierungen und Retouren).

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