Der vierte Streich: Notebooksbilliger.de startet Store in Hamburg

Angekündigt hatte man die Eröffnung schon vor über einem Jahr, nun ist es auch tatsächlich so weit: Ab sofort betreibt die auf weiße Ware und Unterhaltungselektronik spezialisierte Notebooksbilliger.de AG ein Ladengeschäft in Hamburg. Der Store in der Hansestadt liegt in zentraler Lage und lässt sich gut über öffentliche Verkehrsmittel erreichen (Adresse: Winterhuder Weg 4). Wie schon die Geschäfte in Düsseldorf und München liegt aber auch das neu eröffnete Geschäft in Hamburg nicht direkt in der Fußgängerzone, sondern etwas abseits der besten City-Lage und in der Nähe des Hauptbahnhofs.

NBB Hamburg
Der neue Store in Hamburg (Bild: Notebooksbilliger.de)

Insgesamt verfügt das neue Ladengeschäft über eine Fläche von 500 Quadratmetern, auf denen der IT-Spezialist mit kompetenter Beratung und günstigen Preisen punkten will. Wer im Online-Shop bestellt, kann sich die Ware zudem zur Abholung in den Store liefern lassen – und bekommt in diesem Fall die Lieferung versandkostenfrei.

Neben dem Geschäft in Hamburg betreibt Notebooksbilliger.de bereits Geschäfte in München (Eröffnung: 2010) und Düsseldorf (2013). Am Firmensitz in Laatzen (bei Hannover) gibt es zudem einen Lagerverkauf.

Konkret nach Hamburg zog es den Spezialversender, weil bereits viele Online-Kunden aus der Hansestadt stammen und Hamburger Kunden oft auch den Store in Hannover aufgesucht haben.

Interessant in diesem Zusammenhang: Notebooksbilliger.de expandiert im stationären Einzelhandel, obwohl Firmengründer Arnd von Wedemeyer kein großer Freund von stationären Geschäften ist.

Das hatte der Chef von Notebooksbilliger.de erst im vergangenen Jahr auf der Konferenz „Swiss E-Commerce Connect“ verdeutlicht. Die Erfahrung zeige aber, dass Kunden die bestehenden Filialen schätzen. Der Händler berichtet zudem seit Jahren, dass der Online-Umsatz in solchen Regionen anzieht, in denen Kunden ein lokales Geschäft finden. Das dürfte wiederum daran liegen, dass ein Ladengeschäft bei weniger online-affinen Verbrauchern das Kundenvertrauen steigern kann. Für andere Verbraucher könnte zudem wichtig sein, dass es für sie einen Ansprechpartner vor Ort gibt.

Bei vier Ladengeschäften dürfte es daher kaum bleiben. Denn der Spezialversender hatte schon im Frühjahr durchblicken lassen, dass die Eröffnung von weiteren stationären Läden denkbar sei.

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