Der dritte Streich: Mister Spex kommt nach Oberhausen

Vor gerade einmal zwei Wochen hat Mister Spex seinen zweiten stationären Store eröffnet, nun steht schon die nächste Neueröffnung an. Konkret zieht es den Online-Optiker nach Oberhausen (Nordrhein-Westfalen), wo an diesem Donnerstag der Startschuss für ein Geschäft im lokalen Einkaufszentrum „CentrO“ fällt. Damit halten die Berliner ihren Zeitplan ein. Denn gegenüber neuhandeln.de hatte man bereits vor Monaten angekündigt, noch im ersten Quartal 2017 weitere Stores eröffnen zu wollen.

Mister Spex Store Berlin
Der erste Store eröffnete vor einem Jahr in Berlin (Bild: Mister Spex)

Mit dem – inzwischen schon dritten – stationären Store will Mister Spex einmal mehr sein Multichannel-Konzept ausbauen. Auch von einer zusätzlichen Werbewirkung dürften die Berliner dabei profitieren.

So hatte der Online-Optiker bei der letzten Neueröffnung vor zwei Wochen gegenüber neuhandeln.de argumentiert, dass eine stärkere Markenpräsenz von Mister Spex im stationären Einzelhandel ja die Nachfrage insgesamt bei den Berlinern erhöhen könne – also auch beim Versandgeschäft.

Im Centro Oberhausen wird Mister Spex wieder erneut eine Auswahl aus seinem Online-Sortiment sowie noch Services wie Sehtests anbieten.

Seit Frühjahr 2016 betreibt Mister Spex ein erstes Ladengeschäft in Berlin am Alexanderplatz. Seit zwei Wochen gibt es einen zweiten Store, der sich ebenfalls in der Hauptstadt befindet – dieses Mal aber in der Schloßstraße im Bezirk Steglitz-Zehlendorf, wo Mister Spex an der „zweitwichtigsten Shoppingmeile der Hauptstadt“ verkaufen will. Der langfristige Plan sieht vor, weitere Geschäfte außerhalb von Berlin auszurollen. Neben dem Store im „Centro Oberhausen“ sollen in den kommenden Monaten weitere Geschäfte in Nordrhein-Westfalen und Bremen eröffnen – etwa ein Store in Bochum.

Zwar gibt es aktuell über 550 Partner-Optiker, die mit Mister Spex beim Multichannel-Handel kooperieren und Verbrauchern in ihren lokalen Geschäften unter anderem einen Sehtest anbieten. Diese Partner-Optiker bieten bei sich bislang aber keine Modelle von Mister Spex an, so dass die Berliner nur in ihren eigenen Stores ein direktes Kunden-Feedback zu ihren Modellen erhalten.

Die Partner erhalten von Mister Spex wiederum eine Vergütung, wenn sie für Kunden einen Sehtest durchführen. So bieten die Berliner ihren Kunden zusätzliche Services, die sich online nicht abbilden lassen. Die Partner-Optiker bekommen zudem eine Provision, wenn Verbraucher ein stationäres Geschäft besuchen und anschließend online bei den Berlinern bestellen. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn Verbraucher vor Ort einen Sehtest durchführen lassen und dann eine Brille online kaufen.

Mit den eigenen Stores fährt Mister Spex zwar ein Stück weit seinen Partnern in die Parade, die bislang ja exklusiv Service-Leistungen vor Ort für die Berliner erbracht haben. Nach eigenen Angaben sehen die Partner die Offline-Offensive des Online-Optikers aber gelassen. Zu Recht: Sollten die eigenen Stores die Markenbekanntheit von Mister Spex erhöhen, profitieren davon ja auch die Partner der Berliner.

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