Beate Uhse AG: Der nächste Vorstand verabschiedet sich

Bei der Beate Uhse AG gibt es einen weiteren personellen Paukenschlag. So verlässt zum 15. März 2017 der nächste Vorstand den Erotik-Konzern. Dieses Mal geht Dennis van Allemeersch, der auch erst im vergangenen Frühjahr als Chief Operating Officer (COO) bei der Beate Uhse AG eingestiegen war.

Dennis van Allemeersch
Dennis van Allemeersch (Bild: Beate Uhse AG)

Nach Angaben der Beate Uhse AG war der Vorstandsvertrag mit Dennis van Allemeersch zunächst auf ein Jahr befristet. Nun habe man in beiderseitigem Einvernehmen entschieden, dass der Vertrag des COO nicht verlängert wird.

Warum diese Entscheidung gefallen ist, hat der Erotik-Konzern bislang nicht gegenüber neuhandeln.de verraten. Die Beate Uhse AG befinde sich aber in fortgeschrittenen Gesprächen, was die Neubesetzung des Vorstands betrifft. Gesucht wird im Idealfall eine Person, die sowohl die Aufgaben des COO als auch des CEO der Beate Uhse AG wahrnehmen kann.

Kein Wunder: Denn erst Ende Januar 2017 war mit Nathal van Rijn der Vorstandsvorsitzende (CEO) aus dem Multichannel-Unternehmen ausgeschieden. Überraschend war das insofern, weil auch er nur kurze Zeit im Amt war und erst Anfang Oktober 2016 zum neuen Chief Executive Officer (CEO) der Beate Uhse AG berufen worden war. Auf Nachfrage von neuhandeln.de argumentierte der Erotik-Konzern, dass sich in den vergangenen Wochen allerdings „signifikante Unterschiede und Differenzen in der Unternehmensstrategie und -führung“ gezeigt hätten. Deshalb habe man sich einvernehmlich darauf geeinigt, den Vorstandsvertrag von Nathal van Rijn nicht in eine übliche Laufzeit zu verlängern.



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Im Vorstand bleibt damit aktuell nur noch Kees Vlasblom, der seit November 2013 als Chief Financial Officer (CFO) beim Konzern für Finanzen, Investor Relations, IT, Recht und Personal zuständig ist.

Laut den zuletzt veröffentlichten Zahlen konnte die Beate Uhse AG im dritten Quartal 2016 nur einen Konzernumsatz von 25,5 Mio. Euro netto erzielen. Zum Vorjahr hat das Geschäft damit nachgegeben, da der Konzern im dritten Quartal 2015 noch auf 30,6 Mio. Euro Umsatz gekommen war. Bereits im ersten Quartal 2016 und im ersten Halbjahr 2016 war der Umsatz je rund 20 Prozent gesunken.